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Silvester 2016 Feuerwerk: Stadt Delmenhorst weist auf Gefahren hin

Von Marco Julius | 27.12.2016, 11:48 Uhr

Die Verwaltung weist auf Regeln beim Abbrennen von Feuerwerk hin. Die Sicherheit sollte stets obenan stehen.

Es wird laut, wenn Silvester naht. Schon jetzt hört man Böller, sieht Raketen. Die Stadtverwaltung mahnt zum Jahreswechsel, wie in jedem Jahr, einen sicheren Gebrauch von Feuerwerkskörpern an. Um nicht mit den Sprengstoffvorschriften in Konflikt zu geraten, haben Käufer und Verkäufer beim Umgang mit Pyrotechnik einige Dinge zu beachten.

Verkauf erst ab dem 29. Dezember

„In die Hände von Personen unter 18 Jahren gehören nur pyrotechnische Gegenstände der Klasse I wie Wunderkerzen und Zündplättchen“, heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung. Für die Silvesternacht bestimmtes Feuerwerk der Kategorie II, also das nicht jugendfreie, sogenannte Kleinfeuerwerk, darf lediglich zwischen dem 29. und 31. Dezember verkauft werden.

Abgebrannt werden darf Feuerwerk grundsätzlich nur am 31. Dezember und am Neujahrstag (jeweils ganztägig). „In unmittelbarer Nähe zu Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen ist der Gebrauch von Pyrotechnik gänzlich untersagt. Zu besonders brandgefährdeten Gebäuden wie Tankstellen, Reetdachhäusern oder Zeltbauten muss ein Abstand von mindestens 100 Metern eingehalten werden“, betont die Verwaltung.

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Feuerwerkskörper nur im Freien zünden

Damit böse Neujahrsüberraschungen ausbleiben, sind diverse Regeln unbedingt zu beachten: „Kleinfeuerwerk darf nicht in Kinderhände gelangen. Vor dem Abbrennen von Pyrotechnik ist stets die abgedruckte Gebrauchsanweisung zu lesen. Zudem sind Feuerwerkskörper grundsätzlich nur im Freien zu zünden“, teilt die Stadt weiter mit.

Raketen müssen zudem mit dem Führungsstab in Flaschen aufgestellt und so ausgerichtet werden, dass sie nicht auf andere Häuser sinken können. Feuerwerkskörper dürfen nicht von Balkonen oder Wohnhausfenstern aus gezündet sowie nicht in die Nachbarschaft geworfen werden. Außerdem ist nach dem Zünden von Feuerwerkskörpern ein Sicherheitsabstand einzuhalten. Auf keinen Fall sollten gezündete Feuerwerkskörper festgehalten werden.

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Bußgeld droht

„Die gesetzlichen Bestimmungen über die Abgabe und Handhabung von Feuerwerkskörpern sind unbedingt einzuhalten, denn Gesetzesverstöße können mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 Euro geahndet werden“, so die Stadt.