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Soldaten als eifrige Sammler Delmenhorster spenden 10.000 Euro für Kriegsgräber

Von Michael Korn | 03.03.2015, 19:27 Uhr

Fast 10.000 Euro haben die Delmenhorster in der Fußgängerzone und an der Haustür für die Pflege von Kriegsgräbern gespendet. Das ist das Ergebnis der Haus- und Straßensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, die traditionell im November stattfand.

Wie der Organisator der Sammlung, Hauptbootsmann Markus Winkelhane (Leiter Unterstützungspersonal des Standortältesten in Delmenhorst) mitteilte, fand Ende Februar im Rathaus die Auswertung des Sammelergebnisses statt.

Mehr als 40 Soldatinnen und Soldaten des Bundeswehrstandortes Delmenhorst hatten laut Winkelhane vom 17. bis 20. November 2014 in Delmenhorst, Ganderkesee, Bookholzberg und Harpstedt einen nahezu fünfstelligen Betrag eingeworben. Der Haus- und Straßensammlung vorangegangen war am 15. November eine Auftaktsammlung von Mitgliedern des Stadtrates sowie militärischen Führungskräften aus der Feldwebel-Lilienthal-Kaserne in der Fußgängerzone.

Der 1. Vorsitzende des Kreisverbandes des Volksbundes, Oberbürgermeister Axel Jahnz, konnte jetzt einen Scheck in Höhe von 9946 Euro entgegennehmen. Dieser wurde vom amtierenden Standortältesten, Oberstleutnant Harald Mauritz, überreicht.

Die Geschäftsführerin des Bezirks Weser-Ems des Volksbundes, Evelyn Kremer-Taudin, ehrte zudem laut der Mitteilung die erfolgreichsten Sammler mit einer Ehrenurkunde. Ausgezeichnet wurden Stabsgefreiter Marcel Sandmann, Oberstabsgefreite Mareike Erbes, Stabsunteroffizier Benjamin Rokahr und Oberbootsmann Kai Ehrenfeld.

In diesem Zusammenhang wurde auch der Reinerlös des Wohltätigkeitskonzertes des Heeresmusikkorps Hannover im Kleinen Haus Ende September auf die drei Begünstigten – den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr und die Jugendarbeit der Stadt Delmenhorst – übergeben. Sie erhielten jeweils 761 Euro.