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Soldaten sammeln fast 9200 Euro Nach Startproblem gute Sammlung für Kriegsgräberfürsorge

Von Sonia Voigt | 18.12.2017, 15:41 Uhr

Oberbürgermeister Axel Jahnz hat die erfolgreichsten der rund 40 Sammler für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge am Montag im Rathaus ausgezeichnet. Dabei versicherte er, die „Anfangsaufregung“ der diesjährigen Sammlung solle sich nicht wiederholen.

Ein Zwischenfall zum Start, ein gutes Ergebnis zum Ende: So fällt die Bilanz der gerade beendeten örtlichen Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge aus. „Die Anfangsaufregung hat sich schnell beruhigt“, kommentiert Oberbürgermeister Axel Jahnz den Platzverweis vom Wochenmarkt, der den Sammlungs-Auftakt am 18. November störte. Nächstes Jahr könne wieder wie gewohnt am Rande des Wochenmarktes und in der Innenstadt gesammelt werden, beruhigte der Rathauschef. Das Spendenergebnis beeinträchtigte der Vorfall ohnehin nicht: Fast 9200 Euro kamen zusammen.

Organisator lobt Spendenbereitschaft der Delmenhorster

„Die Spendenbereitschaft war relativ hoch“, berichtet der mit der Organisation der Haus- und Straßensammlung betraute Hauptbootsmann Markus Winkelhane. Mit 40 Soldaten seien auch mehr Sammler in Delmenhorst, Ganderkesee, Harpstedt und Wildeshausen von Tür zu Tür gezogen als zuletzt, ergänzt der Standortälteste Harald Mauritz. Die fünf erfolgreichsten Sammler hat Oberbürgermeister Axel Jahnz am Montagvormittag im Rathaus mit Urkunden ausgezeichnet. Jahnz dankte Sebastian Kubicki, Benjamin Horn, Karin Kasparek, Isabelle Mayerhofer sowie Dietmar Wollentin „für besondere Verdienste um die Kriegsgräberfürsorge“, deren Arbeit der Völkerverständigung und der Erhaltung des Friedens diene.

Aufgeräumte Stimmung und gute Gespräche

Trotz des Regens und einem kleinen Irrlauf nach einem falschen Bushalt habe die Sammlung überwiegend Spaß gemacht, berichtet Isabelle Mayerhofer. „Die Stimmung im Bus war abends immer sehr gut“, bestätigt Standortfeldwebel Winkelhane. Sowohl bei der Auftaktsammlung in der Fußgängerzone als auch an den Haustüren ergaben sich teilweise „tolle Gespräche“, lobt Standortältester Mauritz. „Die Sammlung ist bekannt, die Menschen warten schon darauf“, stellte auch Jahnz fest, als er am ersten Tag mitsammelte.