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Sommerfestivals auf Gut Varrel Furioser Festivalbeginn auf Gut Varrel

Von Dirk Hamm | 29.08.2015, 17:39 Uhr

Mit zwei Konzerten ist das Sommerfestival in Varrel am Freitagabend eröffnet worden. Viele bekannte Hits erklangen in der Gutsscheune.

Mit zwei spektakulären Rockkonzerten ist am Freitagabend das 8. Sommerfestival „A Heart for Stuhr“ auf Gut Varrel eröffnet worden. Viele hundert Besucher tummelten sich auf dem abgezäunten Gutsgelände und genossen eine laue Spätsommernacht mit Partyatmosphäre und Hits von Bon Jovi bis Udo Lindenberg.

Wie erstmals im vergangenen Jahr war die Bühne in der Gutsscheune aufgebaut worden. Der Abend verband so die Vorzüge eines Hallenkonzerts und einer Open-Air-Veranstaltung. Die Gäste flanierten je nach Lust und Laune von der Gutsscheune in das aufgebaute kleine Pagodendorf mit gastronomischen Angeboten und umgekehrt.

Ein Mann wurde in der Menge schmerzlich vermisst: Helmut Frank, Begründer des Festivals und unermüdlicher Organisator der „A Heart for Stuhr“-Konzerte, war in der vergangenen Woche verstorben. Dennoch war er auch diesmal in den Gedanken all derer, die ihn kannten und schätzten, präsent.

Und in Gestalt eines großformatigen Konterfeis neben der Bühne wachte der begeisterte „Truck ’n’ Roller“ über das Festival, sein „Baby“. Vor Beginn des ersten Konzerts versammelten sich das Organisationsteam und Bürgermeister Niels Thomsen auf der Bühne und baten um eine Schweigeminute.

Dann legte die deutsche Bon-Jovi-Coverband Bounce fulminant los und haute aus vollen Rohren Hits der US-Heavy-Rock-Legende raus. Sänger Oliver Henrich kam dabei stimmlich dem Original Jon Bon Jovi bis in die höchsten Töne so nahe, dass es beinahe unheimlich war.

Um 22.30 Uhr waren Nathalie Dorra und Ole Feddersen mit ihrer Band nu addition an der Reihe. Bekannt aus der TV-Show „The Voice“ und als Backgroundsänger von Udo Lindenbergs Panikorchester, ließ das Power-Duo Dorra/Feddersen keine Fragen offen. Ihre großartige Soulstimme und seine Qualitäten als Bühnenperformer brachten die vorderen Reihen zum Abrocken.

Dahinter hatten sich zu vorgerückter Stunde schon große Lücken im Saal aufgetan, der ebenfalls mit zahlreichen Rock- und Soulklassikern gespickte Auftritt hätte mehr Zuschauer verdient gehabt.