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Stadt soll Marke werden Startschuss für Delmenhorster Standortmarketingkonzept

Von Marco Julius | 01.11.2016, 14:15 Uhr

Ein klares und positives Bild der Stadt Delmenhorst nach außen und nach innen ist laut Oberbürgermeister Axel Jahnz Ziel des neuen Marketingkonzeptes.

Die Marke Delmenhorst, wie sie jetzt bis Sommer 2017 entwickelt werden soll, werde dann dazu beitragen, die regionale und überregionale Außenwirkung Delmenhorsts zu verbessern, damit die Stadt als selbstbewusster Standort Investoren und Bevölkerung nachhaltig binden kann.

Umfrage per Telefon und im Netz

Beauftragt mit der Erarbeitung des Konzeptes ist die CIMA Beratung + Marketing GmbH aus Lübeck, seit 1988 am Markt und vor allem auf die Beratung von Kommunen spezialisiert. Die Projektleiter Regina Schröder und Martin Kremming haben den noch ergebnisoffenen Weg zur Marke kurz skizziert – und dabei deutlich gemacht, dass möglichst viele Akteure ins Boot geholt werden sollen. Eine repräsentative Telefonumfrage, bei der zufällig ausgewählte Haushalte in Delmenhorst, im übrigen Niedersachsen und in Bremen zur Wahrnehmung des Standorts befragt werden, gehört ebenso zu den ersten Aktivitäten wie eine Online-Befragung, die unter www.marke-delmenhorst.de am Dienstag freigeschaltet wurde. Alle Bürger sind aufgerufen, sich an der Umfrage zu beteiligen. „Wer nicht online-affin ist, kann den Fragebogen auch im Rathaus auf Papier bekommen und dort in den kommenden vier Wochen ausgefüllt abgeben“, so Schröder.

Lenkungsgruppe begleitet den Prozess

Eine Lenkungsgruppe, zu der unter anderem Vertreter der dwfg, der Kaufleute, der Handwerkskammer und der DEHOGA gehören, stimmt den Prozess ab. Zusätzlich kündigt Schröder Expertengespräche an. „Wir wollen ein Gefühl für die Stadt bekommen, denn das künftige Marketing soll im Alltag gelebt werden. Nur so wird es auch langfristig glaubwürdig sein.“ Im Zentrum des Konzeptes stehen die drei Handlungsfelder „Leben und Wohnen“, „Arbeiten und Wirtschaft“ sowie „Tourismus“.

ISEK als Fundament

Die Arbeit starte dabei nicht bei Null. „Wir können auf die Ergebnisse des Masterplans Innenstadt und des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) aufbauen“, betonte Schröder. Wie viel Geld in das Projekt Standortmarketingkonzept gesteckt wird, wollte Wirtschaftsförderer Eduard Ruppel (dwfg) nicht preisgeben. Die Akteure sind sich aber sicher, dass sich die Investition für die Stadt am Ende lohnen werde.