Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Statistik zu Wohnkosten Wohnen ist in Delmenhorst besonders erschwinglich

03.11.2015, 14:30 Uhr

Fast nirgendwo in Deutschland kann man laut dem aktuellen Erschwinglichkeitsindex des Internetportals ImmobilienScout24 so günstig wohnen, wie in Delmenhorst.

In Deutschland unterscheiden sich die Miet- und Kaufpreise regional erheblich. Auch der Anteil der Wohnkosten am Nettohaushaltseinkommen variiert stark. Vor allem Großstädter müssen tief in die Tasche greifen, während das Wohnen in Delmenhorst im Vergleich zum Einkommen so preiswert wie fast nirgendwo anders in Deutschland ist.

Freiburg am teuersten

In Großstädten und Metropolregionen ist der Wohnkostenanteil („kalte“ Immobilienkosten ohne Betriebs- und Nebenkosten) an der Kaufkraft je Haushalt am höchsten. Das trifft vor allem auf Städte im süddeutschen Raum zu, aber auch auf Frankfurt am Main oder Hamburg. Freiburg im Breisgau hat mit knapp 30 Prozent den höchsten Wohnkostenanteil aller deutschen Städte. Fast jeder dritte Euro des Einkommens fließt dort in die Wohnung oder das Haus. Auf Platz 2 und 3 folgen München (27,1 Prozent) und Regensburg (23,2 Prozent).

Nur zwei Städte sind günstiger als Delmenhorst

„Klein- und Mittelstädte in eher strukturschwachen Regionen können offenbar nicht vom Immobilien-Boom profitieren“, erklärt Jan Hebecker, Leiter Märkte und Daten bei ImmobilienScout24.

In Delmenhorst müssen im Schnitt 11,1 Prozent des Einkommens für die Wohnkosten ausgegeben werden. Nur in Pirmasens (11 Prozent) und Salzgitter (10,5 Prozent) sind Wohnungen und Häuser laut der Studie noch erschwinglicher.

Für die Studie wurden 400 Städte in Deutschland unter die Lupe genommen.