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Tausende in Delmenhorster City Erdbeer- und Spargelfest zieht trotz Hitze viele in die Stadt

Von Sonia Voigt | 28.05.2017, 16:55 Uhr

Selbst von der Mittagshitze haben sich die ersten paar tausend Gäste des Delmenhorster Erdbeer- und Spargelfestes am Sonntag nicht schrecken lassen. Trotz Lücken zwischen den Ständen füllte die City sich kontinuierlich.

Trotz Hitze, Baustellen und einigen Lücken zwischen den Ständen hat sich die Innenstadt beim Delmenhorster Erdbeer- und Spargelfest am Sonntagmittag zügig gefüllt. Bei bestem Sommerwetter waren vor allem die Eisstände beliebt, aber auch vor den Livemusik-Bühnen und an Karussell und Hüpfburgen und in den geöffneten Geschäften verweilten die mehreren tausend Gäste. Für Organisator Julian Flocke und City-Kaufleute-Sprecher Christian Wüstner steht trotzdem fest, dass sich bei der fünften Auflage des Erdbeer- und Spargelfestes im nächsten Jahr einiges ändern soll.

Wetter und schlechte Erdbeerernte wirken sich auf Fest aus

„Wir sind froh, dass es zum Start trocken ist, es ist nur fast ein bisschen warm“, sagte Strudthoff-Geschäftsführer Julian Flocke, der die Festorganisation übernommen hatte. Die Wetterprognose habe auch einige Absagen von Standbetreibern gebracht, sodass sich durchaus Lücken zwischen den knapp 40 Ständen auftaten. Die großen Herausforderungen durch die Baustellen hätten mit dazu geführt, dass der Schweinemarkt bei der Standverteilung leer ausging. Die ebenfalls wetterbedingte schlechte Erdbeerernte habe es zudem erschwert, den Erdbeer- und Spargel-Bezug des Festes umzusetzen, entgegnete Flocke auf Klagen in dieser Richtung.

Flocke schlägt organisatorische Änderungen und weiter gefasstes Thema vor

Flocke kündigte Gespräche der City-Kaufleute in den nächsten Monaten an, über „organisatorische Veränderungen und die Aussage des Festes“. Er selbst müsse sich verstärkt um die eigenen Geschäfte kümmern, wäre aber bei einer Aufteilung in Bereiche bereit, das Fest für den westlichen Teil der Langen Straße weiter zu organisieren. Grundsätzlich gelte jedenfalls: „Wir Kaufleute brauchen diese verkaufsoffenen Sonntage, weil sie Umsatz bringen.“ Auch der Termin sei gut, aber das Erdbeer- und Spargelthema lasse sich erweitern, zum Beispiel um einen Blumen- oder Gartenmarkt, schlägt Flocke vor.

Kaufleute-Sprecher will Organisation in Profi-Hände legen

Ein weiter gefasstes Thema käme nach Einschätzung von Gameground-Inhaber Christian Wüstner auch bei den von ihm vertretenen City-Kaufleuten gut an. Vorstellbar wäre etwa ein Bauernmarkt, so Wüstner. Bei der Organisation tut sich für den Kaufleute-Sprecher aber eine grundsätzliche Frage auf: „Sollen das Amateure wie wir nebenbei machen oder überlassen wir das nicht lieber den Profis?“, fragt er mit Blick auf Stadtmarketing und Citymanagerin. Dieses Mal sei das Ergebnis aus Sicht der Kaufleute am Schweinemarkt, die sechs Wochen vor dem Festtermin erfuhren, dass sie keine Stände abbekommen, jedenfalls nicht ideal. Die Geschäfte hatten trotzdem Zulauf, in Wüstners eigenem Laden trugen 30 Mitspieler ein Turnier mit „Yu Gi Oh!“-Karten aus.