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Thema Graft-Versumpfung: Zusammenarbeit und Investition für Graftrettung unabdingbar

Meinung – Britta Buntemeyer | 21.01.2015, 19:08 Uhr

Die unendliche Geschichte der Graft-Entwässerung wird zur Farce: Hat es zu viel geregnet? Oder ist die geringe Förderung des Wasserwerks die Ursache für die nassen Keller?

Wenn nicht einmal bei der Ursache der Verwässerung Einigkeit herrscht, wie soll dann eine Lösung gefunden werden? Ob Politik, Verwaltung oder das Aktionsbündnis – sie alle haben ein Ziel. Und an dem muss gemeinsam gearbeitet werden. Fest steht: Es muss eine Lösung abseits des alten Graft-Wasserwerks gefunden werden, denn die provisorische Förderung ist nur auf zwei Jahre begrenzt. Was kommt danach?

Eine dauerhafte Hilfe könnte ein externes Gutachten von vor zwei Jahren bieten. Eine Drainage würde danach den geringsten Aufwand bedeuten und ließe sich am schnellsten umsetzen. Nur diese würde mehrere Millionen Euro kosten. Bei der momentanen Haushaltslage wird dies wieder als Gegenargument angeführt. Aber es ist auch klar: Nicht nur eine Zusammenarbeit aller Akteure, sondern auch die Bereitschaft zur Investition sind für die Graft-Rettung unabdingbar