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Treffen in Delmenhorst Maxe-Ehemalige tauschten sich auf dem Schulhof aus

Von Alexander Schnackenburg, Alexander Schnackenburg | 15.05.2016, 15:07 Uhr

Biergarten-Atmosphäre auf dem Schulhof des Max-Planck-Gymnasiums: Am Samstag trafen sich dort – wie jedes Jahr – ehemalige Schüler zum munteren Beisammensein.

Inzwischen sei sogar schon der eine oder andere seiner ehemaligen Schüler in den Ruhestand getreten, konstatiert Jochen Mohrenberg. So gesehen erinnere ihn das alljährliche Ehemaligen-Treffen des Max-Planck-Gymnasiums auch daran, dass er nicht mehr der Jüngste sei, räumt der 79-jährige einstige Mathe- und Bio-Lehrer ein. Bei der diesjährigen Zusammenkunft auf dem Schulhof des Gymnasiums beherrschten indes zunächst die mittleren Jahrgänge, jene der 30- bis 50-jährigen, das Bild zwischen Biergarten-Gestühl und Bratwurst-Grill.

Erstmals auch per Facebook für das Treffen geworben

Seit gut 25 Jahren, so Mohrenberg, organisiere er die Treffen. Zwar habe sich der Samstag vor Pfingsten längst als Jour fixe etabliert. An manch einem aber rausche der große Tag offenbar dennoch hartnäckig vorbei, so der Pädagoge mit Blick auf die rund 40 Ehemaligen, die sich zu diesem Zeitpunkt – dem späten Vormittag - auf dem Schulhof eingefunden hatten. Erstmals hatte Mohrenberg im Vorfeld auch via Facebook für das Treffen der einstigen „Maxe“-Schüler und -Lehrer getrommelt.

Besonders glücklich zeigte sich Mitorganisator Heiner Lüschen, Bio- und Chemie-Lehrer der Schule, darüber, dass sogar Gäste aus Braunschweig und aus Jena zu dem Treffen erschienen waren. „Vielleicht ein Drittel, vielleicht aber auch nur ein Viertel“ aller ehemaligen Abiturienten der Schule, so Lüschen, lebten überhaupt noch in Delmenhorst oder im näheren Umkreis. Etwas enttäuscht zeigte sich der 64-jährige darüber, dass sich vergleichsweise wenige aktuelle und ehemalige Lehrer hätten blicken lassen.

Kein Prahlen mit Status und Besitz

Wie Dirk Borchers, der 1989 am „Maxe“ das Abi gemacht hat, befand, drehten sich die Gespräche der ehemaligen Mitschüler heute meist um private Themen: Wer was so treibe, wer mit wem verheiratet sei und nun wie viele Kinder habe. Kaum hingegen werde nach seiner Erfahrung bei den „Maxe“-Treffen mit Status und Besitz geprahlt. Vielleicht aber, ergänzt einer seiner Mitschüler, sei man mit 47 aber auch einfach aus dem Alter raus, in welchem man seine Schulkameraden noch mit Schaumschlägerei beeindrucken wolle.