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„Tretminen“ in Delmenhorst: Delmenhorst kämpft gegen Hundekot

Von Michael Korn | 02.07.2015, 15:10 Uhr

Die Stadt Delmenhorst geht verstärkt gegen die Hinterlassenschaften von Hunden im Stadtgebiet vor: Im Wohnviertel Wollepark wurde am Donnerstag eine Hundetoilette aufgestellt. Weitere sollen in diesem Jahr folgen.

Delmenhorst geht verstärkt gegen die unzähligen Hundehaufen auf Straßen, Wegen und in Grünanlagen vor: Um die Verschmutzung von öffentlichen Flächen durch Hundekot zu reduzieren, ist am Donnerstag im Delmenhorster Wohnviertel Wollepark an der großen Wiese am See eine Hundetoilette aufgestellt worden. Das Nachbarschaftszentrum Wollepark hat die Patenschaft für die sogenannte „Belloo-Box“, einer Kombination aus Beutelspender und Entsorgungsmöglichkeit, übernommen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Delmenhorst. Der Wollepark gehört zu den zahlreichen, ausgewiesenen Freilaufflächen in Delmenhorst. 

Bislang erst ein Hundeklo

Im Stadtgebiet gibt es bereits ein Hunde-WC auf der Wiese gegenüber der Delmenhorster Grundschule „Am Grünen Kamp“. In diesem Jahr sollen laut der Mitteilung insgesamt zehn „Belloo-Boxen“ platziert werden - für eine noch sauberere Stadt. Damit erfülle die Delmenhorster Verwaltung zugleich den politischen Auftrag, den Bedarf an diesen Behältern zu ermitteln und Hundeklos an geeigneten Standorten aufzustellen.

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Der Aufbau der „Belloo-Box“ im Wollepark wird von einer Öffentlichkeitskampagne der Stadt Delmenhorst begleitet. Kostenlose Postkarten sowie Plakate weisen auf besondere Weise auf das Problem mit Hundekot hin. Zwei Postkarten-Motive liegen in den kommenden Wochen an Standorten der „City-Cards“ aus.

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