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Trinkwasserförderung in Graft Stadt Delmenhorst greift bei Stadtwerken durch

Von Thomas Breuer | 27.07.2015, 22:46 Uhr

Die Stadtwerke mit ihrem Geschäftsführer Hans-Ulrich Salmen an der Spitze sind am Montag von der Stadt Delmenhorst angewiesen worden, die erforderlichen Genehmigungsverfahren für eine dauerhafte Trinkwasserförderung in den Graftanlagen auf den Weg zu bringen, was auf die Errichtung eines neuen Wasserwerks hinausläuft.

Dieser Schritt resultierte aus einem Ratsbeschluss vom 11. Juni, in dessen Vorfeld sich bereits große Teile der Politik auf dieses Vorgehen verständigt hatten.

Offiziell soll die Öffentlichkeit zwar erst am Dienstag über diesen Schritt unterrichtet werden, doch Oberbürgermeister Axel Jahnz hat die Anweisung nach der Gesellschafterversammlung der Stadtwerke am frühen Montagabend auf Nachfrage unserer Zeitung mit dem Satz „Alles ist gut“ indirekt bestätigt. Zu weiteren Details verwies er auf ein für Dienstag geplantes Pressegespräch.

Pumpen sollen weiter laufen

Bestandteil der Forderungen an die Stadtwerke ist auch der Erhalt der Funktionsfähigkeit der alten Pumpen. Ziel der Maßnahmen ist es auch, eine weitere und erneute Versumpfung von Teilen der Graftanlagen dauerhaft zu verhindern. Salmen hatte Mitte Juni vor einer erneuten Trinkwasserförderung in der Graft gewarnt und insbesondere auf hohe Kosten und eine schlechtere Wasserqualität verwiesen.