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Umleitungsstrecke zeigt Auswirkung Delmenhorster genervt von Sperrung der Stedinger Straße

Von Heike Bentrup | 12.08.2015, 18:30 Uhr

Im Zuge des Umbaus der Jute-Zufahrt bleibt die Stedinger Straße zwischen Richtstraße und Weberstraße voll gesperrt. Anwohner von Umleitungsstrecken sind genervt.

Fahrzeugschlangen an der Mühlenstraße und genervte Anwohner an einigen Umleitungsstrecken: Die Vollsperrung der Stedinger Straße zwischen der Richtstraße und der Weberstraße in beiden Fahrtrichtungen hat sich unmittelbar ausgewirkt, mit spürbaren Folgen.

Anwohner an der Welsestraße genervt

Bereits am Mittwochvormittag gab es bei Facebook erste Kommentare, in denen Anwohner der Welsestraße sich genervt darüber äußerten, dass sich Autofahrer dort nicht an die Tempo-30-Regelung hielten. Im Einmündungsbereich zur Mühlenstraße kam es hier insbesondere für die Linksabbieger in Richtung Stadtmitte immer wieder zu Verzögerungen. Andere Facebook-Nutzer zeigten sich erleichtert, dass die Bauarbeiten in den Ferien stattfinden und am Samstag bereits wieder beendet sein sollen. Wieder andere rieten, die Baustelle weiträumig zu umfahren oder aufs Fahrrad umzusteigen.

Keine besonderen Behinderungen

Die motorisierten Verkehrsteilnehmer, die sich auf den Umleitungsstrecken um die Baustelle herummanövrierten, nahmen die zusätzlichen Wege offenbar gelassen. Auch die Polizei meldete am Nachmittag aufgrund der Vollsperrung keine besonderen Vorkommnisse oder Behinderungen. Wenn alles planmäßig läuft, werden die Arbeiten bereits am Wochenende beendet sein. Ziel ist die Anbindung des Jute-Centers über beide Fahrtrichtungen der Stedinger Straße.

Verhandlungen mit Interessenten am Jute-Center laufen

Jute-Projektentwickler Christian Kistritz von der Saller-Gruppe als Betreiberin des Centers, ist überzeugt, dass sich die neue Zufahrtssituation belebend auf das gesamte Areal auswirkt. „Der Vollanschluss wird den Handel weiter festigen“, ist er sich sicher. Die Möglichkeit, aus beiden Richtungen der Stedinger Straße auf das Gelände einzufahren, komme Kunden, dem Handel sowie künftigen Mietern zugute. Angesichts potenzieller Interessenten verwies Kistritz auf laufende Verhandlungen, wollte sich jedoch nicht näher äußern.