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Umzug in Delmenhorst Neue Bereitschaftspraxis bleibt erste Adresse

Von Michael Korn | 22.12.2015, 21:02 Uhr

Zum 1. Januar zieht die Bereitschaftsdienstpraxis am St. Josef-Stift um. Sie ist dann im 2. Stock des Gesundheitszentrums am St. Josef-Stift zu finden und bleibt erste Adresse an Wochenenden und in der Nacht.

Der kassenärztliche Bereitschaftsdienst ist außerhalb der üblichen Praxisöffnungszeiten der niedergelassenen Ärzte – zum Beispiel nachts oder am Wochenende – für die Behandlung von nicht lebensbedrohlichen Beschwerden, etwa hohem Fieber, starken Bauchschmerzen oder Erbrechen sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern zuständig. Dies bekräftigte die Kassenärztliche Vereinigung anlässlich des ab 1. Januar neuen Standorts der Notfallsprechstunde im Gesundheitszentrum des St. Josef-Stiftes an der Westerstraße.

Die Bereitschaftsdienstzeiten sind laut der Mitteilung in Niedersachsen einheitlich: Montag, Dienstag und Donnerstag ab 19 Uhr, Mittwoch und Freitag ab 15 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag, Heiligabend und Silvester ab 8 Uhr, bis jeweils 7 Uhr des folgenden Tages. Unter der bundesweit einheitlichen Telefonnummer 116 117 werden Anrufer mit dem nächstgelegenen kassenärztlichen Bereitschaftsdienst verbunden. Für Patienten, die die Bereitschaftsdienstpraxis aus medizinischen Gründen nicht selbst aufsuchen können, ist ein ärztlicher Fahrdienst eingerichtet.

Bei lebensbedrohlichen Symptomen wie Bewusstlosigkeit, akuten Blutungen, starken Herzbeschwerden, schweren Störungen des Atemsystems, Komplikationen in der Schwangerschaft oder Vergiftungen sollte der Rettungsdienst unter Telefon 112 gerufen werden.

Am Freitag, 1. Januar 2016, findet die Notfallsprechstunde erstmals in den neuen Praxisräumen im 2. Obergeschoss des Gesundheitszentrums statt. Die Öffnungszeiten sind: Montag, Dienstag, Donnerstag von 19 bis 21 Uhr, Mittwoch, Freitag von 17 bis 21 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag, Heiligabend und Silvester von 8 bis 12 Uhr und von 16 bis 20 Uhr.

Grundsätzlich sollen sich Patienten während der Öffnungszeiten immer erst an die kassenärztliche Bereitschaftsdienstpraxis wenden. So würden unnötige Wartezeiten vermieden.