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„Unsichtbare Gefahren“ in Gebäuden Lafu-Vortrag im Gesundheitszentrum Delmenhorst

Von Kristina Müller | 16.10.2017, 17:31 Uhr

„Je mehr ich weiß, desto mehr kann ich mich schützen.“ Dieser Ansicht ist Lafu-Chef Gary Zörner und möchte deshalb in einem Vortrag über Wohngifte in Gebäuden informieren.

Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Vortragsreihe im Gesundheitszentrum an der Stedinger Straße 14 in Delmenhorst statt. „Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, über diese Vortragsreihe Irrglauben rund um das Thema Gesundheit aufzuklären“, erklärt Ralf Hülsemeyer, Geschäftsführer des Sport- und Gesundheitszentrums Workout.

Deshalb gibt es diese Reihe auch bereits seit fünf Jahren: „Alle sollen das Wissen haben, wie man vernünftig Sport betreibt und sich gesund ernährt“, sagt Hülsemeyer.

„Unsichtbare Gefahren“

Ärzte, Dozenten, Trainer – jeder referiert zu einem bestimmten Gebiet, von Heilfasten über Kinesiologie bis hin zu Vitaminmangel. Was haben Wohngifte in Gebäuden mit Sport und Gesundheit zu tun? „Viele Krankheiten und körperliche Beschwerden entstehen dadurch“, erklärt der Geschäftsführer. „Man sollte nicht die Symptome bekämpfen, sondern gucken, wo die Ursachen sind.“

Viele der Ursachen seien die Wohngifte, die Zörner „unsichtbare Gefahren“ nennt: „Man sieht nichts, man riecht nichts.“ Über 1500 Anfragen pro Jahr bekomme das Lafu deshalb. „Viele Menschen erkranken und keiner weiß warum“, berichtet Zörner.

Gesundheitliche Auswirkungen

Zu diesen „unsichtbaren Gefahren“ zählen unter anderem Lösungsmittel in Farben, Lacken und Klebern sowie Holzschutz- und Insektenbekämpfungsmittel oder Weichmacher.Die Kombinationen aus den verschiedenen Stoffen seien teilweise sogar noch giftiger als die einzelnen Stoffe selbst.

Über die gesundheitlichen Auswirkungen auf das Immunsystem, allergische Reaktionen, Atembeschwerden sowie Knochen-, Gelenk- und Muskelschmerzen berichtet Zörner in seinem Vortrag am Donnerstag, 19. Oktober, ab 19 Uhr im Gesundheitszentrum.