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Unternehmer befürchten Einbußen Ärger in Groß Mackenstedt über B322-Sanierung

Von Dirk Hamm | 20.04.2015, 20:48 Uhr

Die Sanierung der B322 bringt Härten für einige Unternehmen mit sich. Weiträumige Umwege für ihre Zulieferer wollen sie nicht hinnehmen.

Die am 4. Mai beginnenden Sanierungsarbeiten auf der Bundesstraße 322 zwischen Steller und Heiligenroder Straße bereiten vielen Anwohnern und Gewerbetreibenden erhebliches Kopfzerbrechen. Unternehmer, die vom Zulieferverkehr abhängig sind, machen sich vor allem Sorgen über die Erreichbarkeit ihres Betriebs. Während einer Informationsveranstaltung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr äußerten einige von ihnen die Befürchtung, Einbußen zu erleiden, wenn Zufahrten über mehrere Tage nicht gewährleistet sind.

Bedenken gibt es vor allem dagegen, dass im ersten Abschnitt die Baustelle von der Steller Straße bis kurz hinter die Kreuzung B322/Harpstedter Straße reichen soll. Bliebe es bei dieser Planung, so wurde argumentiert, könne der örtliche Verkehr rund einen Monat lang von der Harpstedter Straße weder in Richtung Dreieck Stuhr noch in Richtung Seckenhausen abfließen, weiträumige Umwege bis nach Kirchseelte wären die Folge. „Von unserem Hof rollen täglich bis zu 30 40-Tonner. Ich kann diese Planung nicht nachvollziehen“, meinte etwa Jürgen Böker, Fuhrparkleiter der Spedition Klusmeyer an der Harpstedter Straße.

Damit der Verkehr in der ersten Bauphase doch von der Harpstedter Straße nach rechts auf die B322 rollen kann, wurde aus den Reihen der Gewerbetreibenden vorgeschlagen, die Baustelle nur bis kurz vor der Kreuzung einzurichten. Bauleiter Bodo Eberhardt sagte zu, die Planungen entsprechend zu ändern.