Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Verkehrsverein wird Betreiber Hasbergen soll 2016 neues Café bekommen

Von Jan Eric Fiedler | 16.04.2015, 14:27 Uhr

Die Lücke im Hasberger Gastronomieangebot, die im vergangenen Jahr durch die Schließung des Alt-Hasberger Kruges entstanden ist, soll im kommenden Jahr mit einem neuen Café geschlossen werden.

Wie Uwe Dähne, Vorsitzender des Hasberger Verkehrsvereins, auf Nachfrage berichtete, soll voraussichtlich im kommenden Februar ein Café im Ort eröffnen. Die Lösung sei durch eine private Initiative entstanden. Federführend ist eine Hasbergerin mit Erfahrung in der Gastronomie, erklärt Dähne. Betreiber des Cafés soll der Verkehrsverein werden. Weitere Details sowie den Standort wollte Dähne noch nicht nennen.

Als Übergangslösung wird ab dem 10. Mai immer sonntags sowie an Himmelfahrt das mobile Café „Feuerbohne“, ein umgebautes, 35 Jahre altes Feuerwehrauto, auf dem Parkplatz des Sportplatzes stehen. An 16 Wochenenden soll es für Radler Getränke und Kuchen anbieten, sagt Dähne.

Zuletzt war in einem dk-Leserbrief die Gründung eines Melkhuses als zweites Standbein für einen bäuerlichen Betrieb als Lösung für die fehlende Gastronomie vorgeschlagen worden. Darauf hatte sich ein „Kreis junger Landfrauen aus Bungerhof, Hasbergen und Deichhausen“ anonym ans dk gewandt: Von Landfrauen werde es kein Melkhus in Hasbergen geben. Alle seien berufstätig – manche auch mit Wochenenddiensten.

Auch Dähne gibt der Idee eines Melkhuses keine Chance: „Wir haben den einzigen Landwirt, der dafür in Frage kommt, gefragt, der hat dankend abgewunken.“