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Vertrag läuft 2016 aus Fitness-Center auf Delmenhorster Jute vor dem Absprung

Von Thomas Breuer | 01.10.2015, 13:48 Uhr

Fitness First gibt es seit 2001 auf der Jute. Ob das Studio bleibt, soll sich in diesen Tagen klären. Die Zentrale in Frankfurt und Jute-Projektentwickler Christian Kistritz geben sich zugeknöpft.

Die Vertragspartner halten sich bedeckt. Während sich die Zentrale von Fitness First in Frankfurt auf Nachfrage überhaupt nicht nur Zukunft der Filiale im Jute-Center äußern möchte, heißt es von Jute-Projektentwickler Christian Kistritz lapidar: „Fragen Sie in Frankfurt nach.“ Fakt ist: Am 31. Juli 2016 läuft der Mietvertrag des Fitnessstudios aus und ein deutliches Bekenntnis, dass man einander verbunden bleiben möchte, scheuen offenbar beide Seiten. Fitness First bitte um „Verständnis, dass wir derzeit hierzu leider keine Aussage treffen können“.

Aktuell 2400 eingetragene Mitglieder

Seit 2001 ist das Studio im Jute-Center vertreten, bis 2007 unter dem Namen Fitness Company. Der heutige Studioleiter Michael Kopp hat nach eigenen Worten keinen Einfluss auf einen Verbleib der Filiale im Jute-Center. Der von ihm geführte Betrieb, der aktuell 2400 eingetragene Mitglieder habe, verhandele nicht eigenständig über einen möglichen neuen Vertrag.

Dementi zu Gerüchten

„Die Gespräche werden wohl noch bis Mitte Oktober dauern“, mutmaßt Kopp. Er widerspricht vereinzelt kursierenden Gerüchten, denen zufolge Mitgliedern bereits mitgeteilt worden sei, man werde schließen.

Änderung des Bebauungsplans

Auf generelle weitere Veränderungen im Jute-Center angesprochen, sagte Kistritz, es gebe aktuell nichts Neues zu berichten. Und weiter: „Wir sind auf einem guten Weg.“ Derzeit warte man darauf, dass die Entscheidung der Politik, den Bebauungsplan für das Areal zu ändern, praktisch umgesetzt werde. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, dass sich ein großer Elektromarkt, ein großer Lebensmittelmarkt und ein vergrößerter Drogeriemarkt im Jute-Center ansiedeln können.

Veränderungen sollen Center beleben

Seit dem Erwerb des Centers 2011 war Jute-Eigentümer Saller zuvor mit vielen Vorstößen bei der Stadt abgeblitzt. Die jetzt genehmigten Änderungen, die zum Wegfall der Passage führen dürften, sollen das Center spürbar beleben.