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Viel Lob für „Advent Creativ“-Markt Hunderte kaufen in St. Marien Schönes für gute Zwecke

Von Sonia Voigt | 19.11.2017, 15:01 Uhr

Kreativität und ein Auge für Details hat das Team des „Advent Creativ“-Markts im St. Marien-Gemeindehaus am Wochenende bewiesen. Organisatorin Ulla Kummer freute sich über rund 800 zufriedene Gäste.

Trommelklänge begrüßen die Besucher des „Advent Creativ“-Markts am Wochenende im St. Marien-Gemeindehaus. Es duftet nach Waffeln, Punsch und Kaffee, der fürs gute Gewissen fair gehandelt ist. Aufwendige Torten und Biobratwurst gibt es vom Porzellangeschirr, der Müllvermeidung halber. Liebevoll dekorierte Stände bieten alles von Kürbismarmelade über genähte Kinder-Fahrradkörbe bis hin zu modernen Adventsgestecken: Um für den guten Zweck Spenden zu sammeln, hat sich das 25-köpfige Creativ-Team um Ulla Kummer viel einfallen lassen und auf Details geachtet.

Gäste finden Markt „jedes Jahr schöner“

Der Einsatz hat sich gelohnt, resümiert Ulla Kummer am zweiten Basartag begeistert. „Wir bekommen viel Lob für die schöne Deko und dafür, dass es ein Gesamtprojekt ist“, berichtet die Ehrenamtliche. Denn es gibt keine Einzelstände, sondern thematisch sortierte Ausstellungstische und eine Kasse für alle. Etwa 40 freiwillige Helfer sind dort und in der Cafeteria im Einsatz. Rund 800 Gäste haben sie über den Samstag und Sonntag empfangen, schätzt Kummer: „Zeitweise war es wie in einer Shopping Mall.“ Vor allem die Adventsgestecke und Kränze sowie „alles, was man Aufessen kann“ seien der Renner gewesen. „Es gibt viel zu bestaunen, der Markt wird jedes Jahr schöner“, bestätigen Sigrid und Paul Freitag.

Drei Entwicklungshilfeprojekte unterstützt

Dafür, dass die Gäste sich auch mit den drei Entwicklungshilfeprojekten in Brasilien, Indien und Kamerun sowie mit der ebenfalls unterstützten Kinderkrebs-Station der Bremer Professor-Hess-Kinderklinik beschäftigen, sorgen unter anderem Kinder und Jugendlich der Kirchengemeinde. Mit einem Bauchladen und dem „Creativ-Markt-Quiz“ sind die Messdiener Mike (14) und Jascha (13) unterwegs. Wer ihnen richtig beantwortet, dass mit den Delmenhorster Spenden in Indien jüngst ein Frauenhaus renoviert wurde, gewinnt selbstgebackene Kekse. Persönliche Eindrücke vom Projekt für alleinerziehende Mütter vermittelte der eigens angereiste Kameruner Marcel M. Ayissi Atangana – wenn er nicht gerade mit seiner Frau Barbara Otto für die Gäste trommelte.