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Vielfalt verwalten Stadt Delmenhorst koordiniert Sprachförderung

Von Marco Julius | 22.09.2017, 13:16 Uhr

Mit Mitteln des Landes wird in der Stadt jetzt Sprachförderung koordiniert. Der Startschuss fiel im August.

Der Antrag ist kaum gestellt geworden, da kam schon die Genehmigung: Seit dem 1. August ist die Stadt Delmenhorst in das Programm „Koordinierung der Sprachförderung auf der kommunalen Ebene“ aufgenommen worden. Das Landesministerium für Wissenschaft und Kultur stellt zunächst bis Ende 2018 finanzielle Mittel zur Verfügung. „Ziel ist es, die mittlerweile große Vielfalt an Sprachfördermaßnahmen für Flüchtlinge zu koordinieren“, sagt Fachbereichsleiter Hero Mennebäck.

Verantwortlich für die Koordination ist Ela Wemken, die zuvor im Jobcenter tätig und dort schon in den Themenbereich Flüchtlingsarbeit eingebunden war.

Angebote für Analphabeten

Sprachangebote für Flüchtline mit Hochschulreife seien gut abgedeckt, betont Wemken. „Jetzt geht es vor allem um Analphabeten, etwa die, die bereits die BBS II besuchen.“ Da gelte es, schnell passende Angebote zu machen.

Bedarfs- und Angebotsermittlung stehen noch im Vordergrund der Arbeit Wemkens. Dazu kommt gegebenenfalls die Nachsteuerung. Ein weiteres Ziel ist laut Mennebäck die Erstellung einer öffentlich zugänglichen Datenbank, die für Kursanbieter, aber auch für Sprachkurssuchende einen Überblick der Angebote vor Ort gibt. „In Delmenhorst wird bereits viel getan“, sagt Wemken.