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Volle Innenstädte Frühlings-Events der Region sind Publikumsmagneten

12.04.2015, 22:44 Uhr

Delmenhorst/Ganderkesee/Hude. Gleich drei Großevents haben gestern in der Region um die Gunst der Besucher gebuhlt: Zufrieden waren am Ende sowohl die Organisatoren des Delmenhorster Autofrühlings als auch des Ganderkeseer Frühlingserwachens und der Huder Gewerbeschau.

Als Besuchermagneten haben sich am gestrigen Samstag die drei Großevents in der Region erwiesen. Gerade der Delmenhorster Autofrühling in Verbindung mit einem verkaufsoffenen Sonntag lockte die Massen. Auch am Zurbrüggen-Center oder dem Jute-Center nutzten zahlreiche Bürger den Sonntag für den Einkaufsbummel.

Die Innenstadt füllte sich pünktlich zum Start des Autofrühlings. Erst gegen 17 Uhr ebbte der Besucherstrum langsam ab. Die Organisatoren um Stadtmarketing-Chef Axel Langnau zeigten sich zufrieden: „Der Autofrühling wurde sehr, sehr gut angenommen“, sagte er. Auch die Nachfrage der Autohändler auf dem Rathausplatz war groß. Zwischen den zahlreichen Neuwagen herrschte zeitweise dichtes Gedränge.

Weit weniger los war dagegen zwischen Bahnhofstraße und der Buchhandlung Decius: Hier waren keine Autos oder Stände aufgebaut. „Da sind die Kaufleute gefragt“, sagt Langnau. Das Stadtmarketing ist für die Flächen rund um das Rathaus und vor dem Hertie-Gebäude zuständig, die übrigen Bereiche liegen in der Verantwortung der Kaufleute. „Auf dem Schweinemarkt, in der Bahnhofstraße und am westlichen Ende der Langen Straße hat das super geklappt“, meint Langnau, der den Bereich ab der Bahnhofstraße beim nächsten Autofrühling mehr in den Fokus rücken möchte.

„Der Autofrühling ist eine Visitenkarte für die Innenstadt. So ein gelungenes Fest hilft uns dauerhaft weiter“, urteilte Christian Wüstner, Sprecher der City-Kaufleute. Der Schweinemarkt, der in den vergangenen Jahren ein Sorgenkind des Autofrühlings war, sei gestern dank der US-Autoschau der „heimliche Star“ gewesen. „Das hat viel Arbeit gekostet“, sagt Wüstner. Man sehe aber daran auch, was in der Innenstadt möglich ist.

Auch in Ganderkesee waren Tausende unterwegs, besuchten bei strahlendem Sonnenschein Cafés, Geschäfte, einen Kunsthandwerkermarkt unter freiem Himmel und etliche weitere Attraktionen. GanterMarkt-Vorsitzender Timo Vetter erklärte: „Es ist alles gut gelaufen.“ Auch die Ballung von Veranstaltungen in der Region sei nicht zu spüren gewesen: Man habe bereits Jahre gehabt, in denen weniger Besucher da waren, ohne dass parallel andere Großveranstaltungen anstanden.

Auch in Hude drängten sich die Besucher in und um die Halle am Huder Bach. Über teilweise aufwändige Installationen ließen Industrie, Handwerk und Co. in ihr Portfolio blicken.