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Von Rosen, Tulpen und Narzissen 4. Gartentag auf der Nordwolle in Delmenhorst

Von Kristina Müller | 23.04.2017, 21:36 Uhr

Kräuter jeder Art und Pflegetipps vom Fachmann: Der diesjährige Gartentag auf dem Nordwolle-Gelände in Delmenhorst hatte für große und kleine Gartenfreunde etwas zu bieten.

„Alles was Pflanzen- und Gartenliebhaber gebrauchen können“, fasste Margret Hoffmann als Organisatorin das Angebot des vierten Gartentages auf dem Nordwolle-Gelände in Delmenhorst zusammen. Nicht nur Kräuter, Pflanzen, Gestecke und Gartendeko waren dort zu finden, auch Honig, selbst gestrickte Präsente und Bücher rund um den Garten waren im Angebot.

Bei Reiner Siemers gab es beispielsweise winterharte Stauden, von Flockenblumen über Mohn bis hin zum „Tränenden Herz“ hatten die Besucher eine große Auswahl. „Heute ist der Nelkenwurz der Renner“, wundert sich der Hobbygärtner. Denn eigentlich hatte der Hobbygärtner damit gerechnet, dass statt der leicht rosa blühenden Pflanze die Begonie begehrt sei.

Blumen in einer anderen Form

Ebenfalls rosa sah es einen Stand weiter aus. Dort gab es Rosen – in einer anderen Form. Erika Bachmann verkaufte dort selbst gemachtes Rosengelee und -konfitüre aus Rosenblüten. Als Rosenexpertin hielt sie außerdem einen Vortrag über die Pflanzung, Pflege und den Schnitt von Rosen. In einem weiteren Vortrag in der Volkshochschule Delmenhorst konnten Besucher sich über die „Jahreszeiten in unserem Garten“ informieren.

„Einen etwas anderen Blumengruß“ konnte man bei Hobbyimker Berthold Kappe finden. Unter dem Namen „Delmenhorster Stadthonig“ fand sich dort Früh- und Sommerblütenhonig. „Regionaler geht es nicht“, betonte Kappe, der den Honig bei sich zuhause produziert. Ein besonderes Highlight unter seinen Sorten war der „Grillfieber-Honig“ mit Pfeffer, Rosmarin, Thymian und Chili darin, mit dem Grillfleisch mariniert werden soll.

Programm für Kinder und Erwachsene

Ein Eckchen weiter begutachtete Gabriele Borchers Thymian, Schnittlauch und Oregano. Ihren Kräutergarten, der den Winter nicht ganz so gut überstanden habe, wolle sie ein wenig auffrischen. „Ich koche gerne und am Liebsten mit frischen Kräutern“, sagte sie von sich selbst.

„Wir haben dieses Jahr ein ziemlich buntes Programm. Auch für Kinder und Familien war etwas dabei“, betonte sie. So beispielsweise ein Tonatelier für Kinder und Erwachsene mit dem Titel „Tonskulpturen für den Garten“. In einem anderen Workshop konnten die Kleinen außerdem auch einen „Garten zum Mitnehmen“ gestalten. „Die Kinder streuen selbst Samen aus, und können den kleinen Garten dann Zuhause hegen, pflegen und sehen, was daraus wird“, erklärte Hoffmann.

51 Sorten Tomaten

Zum ersten Mal sei beim Gartentag auch ein Stand mit gestrickten Mäusen und Bären dabei, die auch als schönes Geschenk geeignet seien, wie die Organisatorin fand. Ebenfalls besonders sei ein Stand mit rund 51 Sorten an Tomatenpflanzen. „Das sind alles außergewöhnliche Sorten. Tomaten sind gerade sehr im Trend“, sagte sie.

Hoffmann zeigte sich mit dem Tag insgesamt zufrieden: „Seit morgens 9 Uhr liefen schon die ersten Neugierigen hier umher und hatten die ersten Pflanzen in der Hand“, freute sie sich.