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Vorfall in Delmenhorst Vergewaltiger zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt

Von Ole Rosenbohm | 25.10.2018, 18:55 Uhr

Das Landgericht Oldenburg hat einen 46 Jahre alten Delmenhorster wegen der Vergewaltigung einer Frau zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.

In der nichtöffentlichen Verhandlung hatte sich der Mann geständig eingelassen, dem Opfer damit eine Aussage erspart und sich selber zu einer verhältnismäßig geringen Strafe verholfen. Das Strafmaß bei einer Vergewaltigung liegt bei zwei bis 15 Jahren Haft. Die Beweislast gegen den Angeklagten war erdrückend.

Zur Tat war es in einer Nacht im Oktober 2017 auf einem Firmengelände in Delmenhorst gekommen. Die Frau hatte zunächst den ihr zuvor nicht bekannten Angeklagten nach dem Weg zu einer bestimmten Adresse gefragt, woraufhin der 46-Jährige erst hilfsbereit reagierte und ihr unter anderem für ein Telefonat mit seinem Handy aushalf. Danach allerdings wurde die Frau den Mann nicht mehr los. Er folgte ihr, obwohl sie klar äußerte, alleine gehen zu wollen. Auf dem Firmengelände schließlich kam es zu der auf brutale Weise durchgeführten Vergewaltigung.