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Wahl am 15. Oktober Delmenhorster Behindertenbeirat wird neu gewählt

Von Vom Jan Eric Fiedler, Jan Eric Fiedler | 15.09.2016, 12:45 Uhr

Der Beirat für Menschen mit Behinderungen der Stadt Delmenhorst wird am 15. Oktober in der Markthalle neu gewählt. Schon jetzt können Wahlvorschläge eingereicht werden.

Analog zur Legislaturperiode des Rates der Stadt Delmenhorst endet in Kürze auch die Amtsperiode des Beirates für Menschen mit Behinderungen der Stadt Delmenhorst (Behindertenbeirat). Am Samstag, 15. Oktober, wird das Gremium von 10 bis 14 Uhr in einer Versammlungswahl in der Markthalle neu gewählt.Wahlberechtigt und als Kandidaten wählbar sind laut Mitteilung der Stadt alle anerkannt behinderten Bürger, die mindestens 16 Jahre alt sind und ihren Erstwohnsitz in Delmenhorst haben. Als Nachweis, der zusammen mit dem gültigen Personalausweis bei der Wahl vorzulegen ist, gilt der Behindertenausweis beziehungsweise der versorgungsamtliche Feststellungsbescheid.

Wahlberechtigte können sich vertreten lassen

Eine Vertretung zur Stimmabgabe ist durch Vorlage einer Vollmacht und des Behindertenausweises des zu Vertretenden möglich. Es ist nur die Übernahme einer Vertretung möglich. Die Bestallungsurkunde eines Betreuers steht der Vollmacht gleich. Gewählt wird in einem Wahlgang, wobei jeder maximal neun Stimmen hat, die auf die Kandidaten mit maximal einer Stimme pro Kandidat verteilt werden können. Gewählt sind die Menschen mit der höchsten Stimmenzahl. Bei Gleichheit entscheidet das Los. Wahlvorschläge sind schriftlich bis zum 7. Oktober beim Wahlvorstand einzureichen.

Behindertenbeirat in jedem Gremium vertreten

Der Wahlvorstand besteht aus dem Behindertenbeauftragten Ulrich Gödel, Fachdienstleiter Peter Bollhagen und Kerstin Meyerholz (beide Bürgerservice) sowie dem Verwaltungsleiter des Fachdienstes Gesundheit, Herwig Janssen. Zu erreichen ist der Wahlvorstand über den Fachdienst Gesundheit im City-Center, Lange Straße 1a.

„Der Behindertenbeirat kann sich gemäß seiner Satzung mit Rede und Antragsrecht an den Entscheidungsprozessen der Ausschüsse des Rates beteiligen“, sagt Behindertenbeauftragter Ulrich Gödel. „Davon hat er in der abgelaufenen Legislaturperiode reichlich Gebrauch gemacht und dadurch die Interessen der Menschen mit Behinderung bei der Lösung von verschiedensten Einzelproblemen vertreten.“ Er habe aber auch eigene Anträge eingebracht und umgesetzt.

Breitgefächertes Spektrum soll vertreten sein

„Es ist zu hoffen, dass die Wahlveranstaltung am 15. Oktober viele Betroffene mobilisiert und sich genügend Kandidaten für die Wahl melden“, sagt Gödel. „Im Behindertenbeirat sollen möglichst alle Behinderungsarten vertreten sein, um ein breitgefächertes Spektrum abzusichern.“ Für Rückfragen stehen Beiratsvorsitzender Bernd Neumann unter Telefon (04221) 52680 und der städtische Behindertenbeauftragte Ulrich Gödel unter Telefon (04221) 992625 zur Verfügung.