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Weiter Suche nach Hinweisen Delmenhorster Baum wurde mit Glyphosat vergiftet

Von Kai Hasse | 18.06.2018, 20:25 Uhr

Die geschützte Buche, die auf einem Baugrundstück an der Ecke Stedinger Straße/Nordstraße in Delmenhorst beschädigt wurde, ist mit Glyphosat vergiftet worden. Das haben Untersuchungen der Stadt ergeben. Nach wie vor wird nach Hinweisen zum Täter gesucht.

Mit Bohrern und chemischen Substanzen war eine Buche auf einem Baugrundstück beschädigt worden. Nun ist die Stadt Delmenhorst einen Schritt weiter. Laboruntersuchungen haben ergeben, dass der Baum mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mit dem Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat vergiftet worden sei. Das erklärt Stadtsprecher Timo Frers. Die Untersuchung sei vom Labor für Chemische und Mikrobiologische Analytik (Lafu) erstellt worden.

Suche nach Zeugenaussagen

Zur Gesundheit des Baumes selbst gibt es derzeit noch keinen weiteren neuen Stand. Der Baum mit gut zweieinhalb Mannslängen Umfang wurde mit einer Schutzschicht bestrichen und abgestorbene Äste abgeschnitten, um ihn vor Pilzbefall und Sonneneinstrahlung zu schützen.

Derzeit hofft die Stadt Delmenhorst weiter auf Hinweise, die zur Aufklärung des Falles führen können. Sie können direkt beim Amt für Stadtgrün unter der Telefonnummer (04221) 991155 abgegeben werden.