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Wettbewerb „Jugend debattiert“ in der IGS Delmenhorst

Von Lennart Bonk | 26.01.2016, 19:39 Uhr

Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft waren am Dienstag gefragt. In der IGS hieß es „Jugend debattiert“.

Bereits zum zweiten Mal hat die Integrierte Gesamtschule die Regionalverbundsmeisterschaften des bundesweiten Wettbewerbs „Jugend debattiert“ in ihrer Schulmensa ausgerichtet. Schon früh morgens starteten die Qualifikationsrunden mit 16 Teilnehmern in den Sekundarstufen I und II. An der ersten Turnierstufe des Debattierwettbewerbes nahmen neben Schülern der ausrichtenden IGS auch Schüler des Max-Planck-Gymnasiums Delmenhorst, der Helene-Lange-Gesamtschule Oldenburg, der Liebfrauenschule Oldenburg und der Kooperativen Gesamtschule aus Rastede teil. Ihre Argumentation wurde von einer dreiköpfigen Jury, bestehend aus zwei Lehrern und einem Schüler, mit einem Punktesystem bewertet. „Zu den Bewertungskriterien zählen Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft des Debattanten“, erzählte Organisator und IGS-Lehrer Claas Mester.

Mindestgewicht für Models?

In die Finalrunde zogen die besten vier Schüler der jeweiligen Sekundarstufe ein. Vor großem Publikumsandrang debattierten im Finale der Sekundarstufe I Amelie Abt, Georgina Torn (beide Liebfrauenschule Oldenburg), Emma Borghardt (Helene-Lange-Gesamtschule) und Linda Waschke (Kooperative Gesamtschule Rastede) über die Streitfrage: „Soll ein Mindestgewicht für Models festgelegt werden?“. Am frühen Nachmittag stand dann Linda Waschke in ihrer Alterklasse als Siegerin vor Emma Borghardt, Georgina Torn und Amelie Abt fest.

Hitlers „Mein Kampf“ Thema

Im Finale der Sekundarstufe II wurde über die Streitfrage debattiert: „Soll die wissenschaftliche Ausgabe von Hitlers ,Mein Kampf‘ verpflichtend im Schulunterricht eingesetzt werden?“. Neben Daniel Grunewald (Helene-Lange-Gesamtschule) und Maximilian Bauer-Hech (Liebfrauenschule Oldenburg), waren mit Katharina Borchers und Yasemin Say (beide Max-Planck-Gymnasium) zwei Delmenhorsterinnen im Finale. Trotz des Heimvorteils mussten sich Borchers und Say mit den Plätzen drei und vier hinter dem Gewinner Grunewald und Zweitplatzierten Bauer-Hech begnügen.

Sowohl der Sieger als auch der Zweitplatzierte des Regionalentscheides qualifizieren sich automatisch für die Landesmeisterschaften in Hannover am 1. März. Im Vorfeld des Turniers erhalten die Qualifikanten eine kostenlose Rhetorikschulung.