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Wohnmobil umgekippt Langer Stau nach Unfall auf A1 bei Groß Ippener

Von Thomas Breuer | 26.05.2017, 20:01 Uhr

Ein Unfall auf der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Osnabrück hat am Freitagnachmittag zu einem Rückstau von bis zu fünf Kilometern geführt.

Eine 64-jährige Frau aus Schleswig-Holstein war mit ihrem Wohnmobil auf dem Überholstreifen der A1 unterwegs, als sie um 13.34 Uhr nach der Anschlussstelle Groß Ippener beim Überholen mehrerer Sattelzüge die Kontrolle über ihr Gefährt verlor und zunächst mit der Mittelschutzplanke kollidierte.

Kontrolle über schlingerndes Fahrzeug verloren

Beim Versuch, das schlingernde Fahrzeug einzufangen, verlor sie die Kontrolle gänzlich. Das Wohnmobil kippte auf die rechte Fahrzeugseite und rutschte quer über die Fahrbahn. Dabei kam es noch zu einer Berührung mit dem Sattelzug eines 61-jährigen Mannes aus Unna. Letztlich blieb das Wohnmobil auf dem Hauptfahrstreifen liegen.

Der Schaden am Wohnmobil wird auf 15.000 Euro, der am Sattelzug auf 2000 Euro geschätzt. Zusätzlich wurden mehrere Schutzeinrichtungen der Autobahn beschädigt, sodass der Gesamtschaden von der Polizei auf 19.000 Euro geschätzt wird.

Beteiligte kommen ohne Verletzungen davon

Verletzungen erlitt keiner der Beteiligten. Die Insassen des Wohnmobils konnten durch einen vorbeikommenden Verkehrsteilnehmer befreit werden. Dieser hatte zufällig eine Leiter in seinem Fahrzeug, die an das auf der Seite liegende Wohnmobil gestellt wurde und den Insassen den Ausstieg aus dem Fahrgastraum ermöglichte.

Da der Verkehr für etwa eineinhalb Stunden einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt wurde, bildete sich ein bis zu fünf Kilometer langer Rückstau.