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Ziele und Pläne für 2016 Delmenhorster Stadtelternrat der Kitas neu gewählt

Von Thomas Breuer | 19.11.2015, 19:52 Uhr

16 engagierte Eltern bilden den neuen Stadtelternrat, der weiter von Marco Roselius geführt wird. An wichtigen Themen mangelt es nicht.

Delmenhorst. Der Werbeaufwand war mit 2500 Flyern, Plakaten und Facebook-Aufrufen im Vorfeld beträchtlich, doch konkretes Interesse an einer Mitarbeit im Stadtelternrat der Kindertagesstätten, zeigten am Mittwochabend im Familienzentrum Villa nur rund 20 Mütter und Väter. Der im Verlauf des Abends in seinem Amt bestätigte Vorsitzende Marco Roselius nahm es pragmatisch: „Mit sind 20 Eltern, die wirklich mitarbeiten wollen lieber als 50 andere, die es dann doch nicht richtig wollen.“

Eingeladen waren alle Elternvertreter und Eltern, die Kinder in den Delmenhorster Krippen, Kindergärten oder bei Tagespflegepersonen haben. Sie sollten den neuen Stadtelternrat wählen, der elf verschiedene Kindertagesstätten und Tagespflegeeinrichtungen repräsentiert. Im Verlauf des Abends bestätigte der kleine Kreis neben dem Vorsitzenden Marco Roselius auch dessen Vertreterin Melanie Vorbroecker einstimmig in ihrem Amt. Neu im Vorstand sind Melanie Fischer und Anne Nelkenbrecher.

Einige Eltern neu für Mitarbeit gewonnen

Neben den bisherigen Mitgliedern Mürvet Aga-Kerschek, Torben Marschalk, Ilonka-Mareike Allers und Meike Eberle konnten weitere Eltern für die Arbeit im Stadtelternrat gewonnen werden: Helene Plate, Michaela Riedel, Mandy Kunde, Daniela Hallmann-Zacharias, Karla Kessler, Anita Hemken, Stefanie Schürhaus und Susann Schleiffarth.

Der 16 Personen starke Stadtelternrat wird sich am 16. Dezember erstmalig treffen, um seine Ziele und Pläne für 2016 zu besprechen.

Aktuelle Themen auf der Agenda

Welche Bedeutung dem Gremium zukommt, hat sich laut Roselius im laufenden Jahr gleich mehrfach gezeigt. Etwa bei der Erstattung von Gebühren für Streiktage oder dem erfolgreichen Gegensteuern gegen politische Bestrebungen, die Krippenplatzvergabe wieder dezentral regeln zu wollen. Neue Themen sieht Roselius einige: „Zum Beispiel die Nachmittagsbetreuung, insgesamt flexiblere Betreuungszeiten oder auch die Betreuung von Flüchtlingskindern.“