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„Zirkus des Horrors“ in Bremen Dämonen und Vampire auf der Bürgerweide

Von Elisabeth Gnuschke | 03.08.2016, 22:35 Uhr

Nichts für schwache Nerven: Eine Mischung aus Geisterbahn und Zirkus wird beim „Zirkus des Horrors“ versprochen. Er gastiert von Freitag, 5. August, bis zum 21. August auf der Bremer Bürgerweide. Die Macher kündigen „Nervenkitzel in der Folterkammer“ an.

„Es ist eine Mischung aus Show, Artistik, Gruselelementen und halsbrecherischen Stunts“, sagte gestern Kevin Leppien, Sprecher des Zirkus, im Gespräch mit unserer Redaktion. Sehr vereinfacht erklärt, erwartet die Besucher im Zelt vor der Stadthalle ein Zirkusprogramm mit Spektakel aus der Geisterbahn. Titel der Show: „Inquisition – Die Folterkammer“. Es ist erst das zweite Programm des noch jungen Zirkus. Er gehört zur „Romanza Circusproduktion“ mit Sitz in Waldenburg bei Heilbronn. Während „Romanza“ bisher eher Weihnachtsprogramme auf die Beine stellte, schickte das Unternehmen 2013 zum ersten Mal den „Zirkus des Horrors“ auf Tour. In Bremen gastieren die Waldenburger zum ersten Mal.

Nosferatur nimmt die Gäste mit

Schon am Eingang treffen die Besucher auf Unheimliches. Leppien: „Sie passieren ein Horror-Labyrinth mit Erschreckern und gruseligen Figuren.“ Die sollen die Bremer und Buten-Bremer in die rechte Horrorstimmung versetzen. „Nosferatu höchstpersönlich nimmt die Besucher mit in seine Folterkammer und lehrt sie das Fürchten. Er ist der Herrscher der dunklen Welt und hat den bunten, fröhlichen Zirkus durch die Kräfte der dunklen Welt ins Böse transformiert“, heißt es beim Zirkus.

In der Show wollen die 22 Mitwirkenden aus acht Ländern die Zuschauer immer wieder überraschen. Hinter den Kulissen arbeiten noch einmal gut 20 Menschen. Motorräder werden über eine Rampe quer durchs Zelt fliegen, während Feuersäulen aus dem Boden schießen, verspricht Leppien. Es gibt ein „Rad des Todes“, über das die Artisten Kiminus und Belenus laufen.

Freaks, Fleischerhaken, Frauen ohne Knochen

Außerdem bohren sich Freaks zentimeterlange Nadeln in den Körper und lassen sich mittels Fleischerhaken an Haut und Haaren aufhängen. Senayt Assefa präsentiert sich als Frau ohne Knochen, die schier unmögliche Dinge mit ihrem Körper veranstaltet. Insgesamt wollen „Dämonen, Vampire, besessene Artisten und durchgeknallte Clowns“ das Publikum unterhalten, wie Leppien sagt. Und er warnt: „Die Show ist nichts für schwache Nerven!“ Hinweis für Eltern mit Kindern: Der Zirkus ist erst ab 14 Jahren freigegeben.

„Inquisition – Die Folterkammer“ gastiert vom 5. bis 21. August im 1400 Besucher fassenden Zelt auf der Bürgerweide. Die Show ist täglich um 19.30 Uhr zu sehen. Eintrittspreise: 20 bis 35 Euro, ermäßigt 15 bis 30 Euro (plus Gebühren). Ticket-Hotline: 07942/ 9471435 (werktags von 10 bis 18 Uhr). Die Zirkuskasse ist jeweils ab 14 Uhr geöffnet.