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Zukunftsfähige Planung Hasberger Feuerwehrhaus soll bis 2018 fertig sein

Von Britta Buntemeyer | 11.05.2015, 18:04 Uhr

Wenn alle politischen Gremien die Pläne absegnen, soll der Neubau des Feuerwehrhauses der Ortsfeuerwehr Hasbergen am Horster Weg bis Ende 2017/Anfang 2018 fertig sein. Bei einem Pressegespräch hat die Stadt gestern weitere Details erläutert.

Demnach soll der Neubau rund 600 Meter vom jetzigen Feuerwehrhaus über Parkplätze zum Horster Weg hin verfügen und ausreichend Stellplätze beinhalten. Laut Andreas Tensfeldt, Fachbereichsleiter Gebäude und Immobilienmanagement, stellen die Mitglieder ihre Autos auf dem vorderen Alarmparkplatz ab, die Ausfahrt der Fahrzeughalle befindet sich auf der Rückseite des Gebäudes. Somit können die Feuerwehrleute ihre Autos im Falle eines Einsatzes schnell parken und zu ihren Einsatzfahrzeugen gelangen.

Das Gelände mit baulichen Erweiterungsmöglichkeiten misst eine Gesamtgröße von 11600 Quadratmetern, das Feuerwehrhaus selbst ist mit 1047 Quadratmetern geplant. Die Freiflächen auf der Rückseite sollen für Übungen und weitere Aktivitäten genutzt werden. „Für uns war vor allem wichtig, dass der neue Standort einsatztechnisch gut aufgestellt ist, den Norden abdeckt, und für die Mitglieder gut erreichbar ist“, erklärte Tensfeldt. Das Feuerwehrhaus verfügt unter anderem über einen größeren Schulungsraum und Büros.

Eine gute Aufstellung für die Zukunft, das ist allen Beteiligten bei der Planung ebenfalls wichtig. Das jetzige Feuerwehrhaus, 1994 entstanden, sei nicht vorausschauend geplant gewesen, so Tensfeldt. Laut Thomas Simon, Leiter der Delmenhorster Feuerwehr, entwickeln sich etwa die Einsatzfahrzeuge immer weiter, immer mehr Technik muss mit, entsprechend wächst die Größe. „Bei den Ortsfeuerwehren ist es wichtig, dass sie mit ihren Aufgaben wachsen und immer wieder gefördert werden. Sie haben mehr und mehr Aufgaben und brauchen dafür die entsprechenden Geräte.“ Bei einer Fahrzeugbreite von mittlerweile 2,50 Meter reichten die bisherigen Stellplätze einfach nicht mehr aus. Messtechnische Erkundungen, technische Hilfeleistungen oder neue Aufgaben im Zuge einer B212neu – das alles sei am neuen Standort am Horster Weg möglich. Die Lage hat laut Simon zudem den Vorteil, dass die Stedinger Straße mit ihrer Nord-Süd-Ausrichtung schnell zu erreichen ist.