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Zwei City-Größen machen doch mit Verwirrspiel um Sonntagsöffnung in Delmenhorst

Von Thomas Breuer | 07.09.2017, 21:25 Uhr

Fragende Blicke bei Verantwortlichen in City-Geschäften: Wer öffnet denn nun am Sonntag, 10. September? Zwei große Textilifilialisten auf jeden Fall.

Offiziell, darauf legt die Stadtverwaltung wert, ist der jetzige 10. September in Delmenhorst zum verkaufsoffenen Sonntag ausgerufen worden. Der Einzelhandel in der City hatte sich nach den Worten seines Sprechers Christian Wüstner frühzeitig dagegen entschieden, doch nun bröckelt die Geschlossenheit.

C&A und H&M wollen die Türen öffnen

Zumindest die beiden großen Textilfilialisten C&A und H&M werden öffnen. Bei einzelnen anderen Ketten heißt es: „Wenn noch andere mitmachen, würden wir auch öffnen.“

Die Verunsicherung scheint groß zu sein. Verantwortliche benachbarter Geschäfte haben sich auch gestern noch fragend angeschaut. Die Tendenz: Wahrscheinlich wird nicht geöffnet.

Planung bleibt teilweise vage

Selbst dort, wo man sich beteiligt, geschieht dies mit einer etwas vagen Planung. „Ja wir werden um 13 Uhr öffnen“, sagt Sina Dierkes, stellvertretende Filialleiterin von C&A. Dann aber werde geschaut, wie sich der Zulauf von Kunden entwickelt, und vielleicht schon vor 18 Uhr geschlossen.

In Hasport sind einige dabei

Auf Zuspruch hoffen derweil am Sonntag vor allem Geschäfte in Hasport. Das Möbelhaus Zurbrüggen öffnet, dazu in dessen Nachbarschaft dm, das Futterhaus, der Küchen-Treff und Arkenau. Am Rande der City ist Bruno Kleine mit von der Party, im weiteren Stadtgebiet auch die Elektrofachmärkte Bening und Tootal, dazu Nordlicht an der Elsflether Straße und das Coma-Outlet an der Nienburger Straße. Weitere könnten noch dazukommen.

Frühere Erfahrungen prägen viele City-Kaufleute

Eine Öffnung am Kramermarktsonntag hatte der Arbeitskreis der City-Kaufleute aufgrund früherer Erfahrungen abgelehnt. Parallel zum Rummel war die Resonanz nie so groß wie etwa beim Kartoffelfest.