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Udo Heinen folgt Werner Köhler Ganderkeseer Grüne haben einen neuen Ortsverbandschef

Von Thomas Deeken | 23.01.2019, 14:52 Uhr

Der Ganderkeseer Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen hat einen neuen Vorstand: Chef ist jetzt Udo Heinen. Stellvertreter sind Jens Volbert und Dr. Anika Hoffmann.

Die Ganderkeseer Grünen haben einen neuen Ortsverbandsvorsitzenden: Neuer Chef und Nachfolger von Werner Köhler, der nicht wieder zur Wahl antrat, ist Udo Heinen, zuletzt noch stellvertretender Vorsitzender. Er wurde am Dienstagabend ebenso einstimmig gewählt wie Jens Volbert als erster Stellvertreter und – neu im Vorstandstrio – Dr. Anika Hoffmann als zweite Stellvertreterin.

Kirchenverwaltungsdirektor in Oldenburg

Der neue Vorsitzende ist 1963 geboren und kommt aus Ganderkesee. Der Jurist ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist als Kirchenverwaltungsdirektor bei der evangelisch-lutherischen Kirche in Oldenburg tätig. Seit März gehört er zu Bündnis 90/Die Grünen.

Neue Regelung für Baumschutz gefordert

Neben der Vorstandswahl haben sich die Grünen bei der Sitzung vor allem mit zwei großen Themen befasst, die auch zuletzt immer wieder heftig und kontrovers diskutiert wurden. So soll unter anderem der Baumschutz "auf einen vernünftigen Weg gebracht werden", hieß es bei der Sitzung. Es müsse kurzfristig eine Regelung für den Schutz der Bäume auch auf privaten Grundstücken her. Die Menschen, auf deren Grundstücken die Bäume stehen, müssten allerdings besser unterstützt werden, wenn es beispielsweise um Pflege, Schnitt oder Laubentsorgung geht.

Klimaschutz und Landwirtschaft

Darüber hinaus haben sich die Grünen darauf geeinigt, sich in puncto Klimaschutz noch einmal intensiver mit der Landwirtschaft zu befassen. So wollen sie unter anderem auch öffentliche Vortragsveranstaltungen anbieten – unter anderem zum Thema Bodenfruchtbarkeit. Ein genauer Termin stehe noch nicht fest. Angepeilt sei das Frühjahr.

Mitgliederzahl von 14 auf 21 gestiegen

Mit einer guten Nachricht verabschiedete sich der bisherige Ortsverbandsvorsitzende Köhler schließlich als Chef: In den vergangenen zwei Jahren seiner Amtszeit habe sich die Zahl der Mitglieder von 14 auf 21 erhöht. Das gab großen Beifall von den Sitzungsteilnehmern, zu denen unter anderem auch Oscar von Ewald zählte, der ebenfalls viele Jahre Vorsitzender war und inzwischen in Bremervörde zu Hause ist.