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Zweitägiger Markt in Bookholzberg "MoorfüXe" bringen Lagerfeuer-Flair auf Weihnachtsmarkt

Von Sonia Voigt | 16.12.2019, 10:44 Uhr

Etwas Lagerleben hat die Pfadfindergruppe „MoorfüXe“ am Wochenende auf den Bookholzberger Weihnachtsmarkt gebracht.

Die 22 acht- bis 13-jährigen Kinder und ihre Betreuer und Eltern servierten nicht nur Selbstgebackenes, sondern auch auf dem Lagerfeuer erwärmten Apfelpunsch. Genug Abnehmer hatten sie dafür: „Es ist schön gefüllt“, bilanzierte Dietmar Mietrach, Vorsitzender des ausrichtenden Vereins „Wir in Bookholzberg“ (WiB) am Sonntagnachmittag. Mit dem Marktgeschehen zeigte er sich „rundum zufrieden“.

Knapp 15 Buden, wie im Vorjahr, waren vertreten, die Peter Hasselberg von WiB wieder im bewährten Rund auf dem Kirchplatz und entlang der Stedinger Straße angeordnet hat. Die Besucher kauften Überraschungspakete und Marzipan, kosteten Wurst und Fisch und blieben immer wieder zum Klönen stehen. „Bookholzberg ist keine Großstadt“, erklärt WiB-Chef Mietrach zur Dimension des zweitägigen Weihnachtsmarktes, „aber hier trifft man immer viele bekannte Gesichter.“

Wärme, Bratäpfel und Austausch in der Kirche

Wer eine Pause vom kalten Wind wollte, konnte sich gut geschützt und gemütlich in der zum Café mutierten evangelisch-methodistischen Kirche am Friedensweg stärken. Wer herzhaft speisen wollte, fand neben selbstgebackenen Torten und Bratäpfeln in Vanillesoße auch Hackgrütze. Am Nachmittag stimmten die Besucher zusammen mit Gemeindemitgliedern Adventslieder an. Pastorin Ruthild Steinert setzte den Rahmen mit einer weihnachtlichen Geschichte. „Heute am Sonntag ist wesentlich mehr los“, stellte Steinert erfreut fest, der es beim Beitrag ihrer Gemeinde zum Weihnachtsmarkt um „Austausch und Gemütlichkeit“ geht.

Gemütlich machten es sich auch die „MoorfüXe“, am Lagerfeuer oder bei der nebendan angebotenen Schlüsselanhänger-Bastelaktion. Ihre Eltern und Betreuer sammelten derweil beim Punsch- und Kuchenverkauf Geld, mit dem neue Schlafzelte angeschafft werden sollen. Angesichts des Zulaufs, den die Pfadfindergruppe verzeichnet, „müssen wir aufstocken“, sagt Betreuer Steffen Schwamb.