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Einzelhandel in Harpstedt Märktekarussell in Harpstedt ein Stück weiter gedreht

Von Reiner Haase | 09.12.2019, 10:45 Uhr

Inkoop, Aldi und Netto sind die Beteiligten eines Märktekarussels in Nach entsprechendem Votum des Umwelt- und Planungsausschusses werden der Öffentlichkeit demnächst die Neubaupläne für die Standorte Wildeshauser Straße und Junkernkamp vorgestellt.

Wenn alles den Wünschen des Inkoop-Geschäftsführers Bernd Oetken gemäß weiterläuft, kann Anfang 2021 mit dem Bau eines Märktezentrums für Inkoop und Aldi an der Wildeshauser Straße in Harpstedt begonnen werden. In einer ruhigen und sachlichen Sitzung habe der Harpstedter Umwelt- und Planungsausschuss einstimmig beschlossen, im nächsten Planungsschritt die Bürger in einer öffentlichen Versammlung über die Pläne zu informieren, freut sich Oetken. "Uns liegt es sehr daran, die Bürger und vor allem unsere künftigen Nachbarn mitzunehmen", betont der Inkoop-Geschäftsführer. Auch die Fachbehörden sind nun zu beteiligen.

Öffentlichkeit wirkt mit

Bei der nun anstehenden frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit werden der neueste Planungsstand und Visualisierungen präsentiert. Die Ergebnisse der Versammlung werden in die Planung aufgenommen. Oetken rechnet damit, dass dann der Bauantrag Mitte 2020 beim Landkreis Oldenburg eingereicht werden kann. "Den Spatenstich auf der Baustelle haben wir eigentlich noch nicht im Blick. Es ist möglich, dass ab Anfang 2021 auf der Baustelle gearbeitet werden kann", blickt Oetken voraus.

Gutachten eingeholt

Schall- und Verkehrsgutachten haben die Machbarkeit des Inkoop-Projekts bestätigt, wenn bestimmte Regeln wie beispielsweise das Abschalten von Kühlaggregaten während der Ladevorgänge und das Benutzen vorgegebener Fahrwege eingehalten wird. Auf eine zusätzliche Spur auf der Wildeshauser Straße für Linksabbieger, die aus Richtung Harpstedter Ortsmitte kommen, kann laut Verkehrsgutachten verzichtet werden. Die Schallgutachter haben sogar das Klappern der Einkaufswagen auf dem Parkplatz mit einkalkuliert.

Neuer Rad- und Fußweg

Andere Aspekte wie die Platzierung der Laderampen an der Westseite des Gebäudekomplexes, möglichst weit weg von den Wohnhäusern im Ort und das Abfallen der Gebäudehöhe von der Straßenseite bis zu den Wohngrundstücken am Carsten-Horst-Kamp sind frühzeitig in die Planung eingearbeitet worden. "Wichtig ist uns auch der neue Rad- und Fußweg aus dem Wohngebiet auf unser Grundstück", betont Oetken.Er weist darauf hin, dass der Bebauungsplan für den bisherigen Inkoop-Standort am Junkernkamp parallel zur Neubauplanung an der Wildeshauser Straße abgewickelt wird. Der Discounter Netto will vom Harpstedter Nordrand mitten in den Ort umziehen. Auch für diese Planung gibt es jetzt die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Fachbehörden.

Mehr Platz für Waren

Der Vollsortimenter Inkoop, schon seit 30 Jahren in Harpstedt präsent, benötigt für die zeitgemäße Warenpräsentation mehr Platz, der Discounter Aldi ebenfalls. Im geplanten Neubau werden für Inkoop 1800 Quadratmeter Verkaufsfläche zur Verfügung stehen und für Aldi 1050 Quadratmeter.Ein Blumenladen, eine Bäckerei, eine Postagentur und ein Zeitschriften- und Tabakwarenhandel sollen bei Inkoop mit unters Dach kommen.