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Programm 2019 vorgestellt Das erwartet die Besucher beim 23. Bauernmarkt in Ganderkesee

Von Bettina Dogs-Prößler | 27.08.2019, 08:27 Uhr

Am Sonntag, 8. September, findet in Ganderkesee wieder der traditionelle Bauernmarkt statt. Was die Besucher in diesem Jahr dort erwartet, verrieten die Veranstalter am Montag.

Mehr als 35 Standbetreiber, an die 5000 Quadratmeter Ausstellungsfläche und über 7000 erhoffte Besucher: Wenn am Sonntag, 8. September, der traditionelle Ganderkeseer Bauernmarkt auf dem Gelände des Raiffeisenmarktes veranstaltet wird, stellen die Veranstalter Anbieter regionaler Produkt in den Mittelpunkt. Beginnen wird das Fest rund um die Landwirtschaft um 10 Uhr mit einem Gottesdienst.

Mehr Anbieter als im Jahr zuvor auf dem Bauernmarkt

Seit 23 Jahren organisieren Landfrauen und Landvolk dieses Fest, das sowohl einen Einblick in die Vielfalt landwirtschaftlicher Produkte geben, als auch die Bedeutung regionaler Erzeugnisse herausstellen soll. Im Anschluss an den Gottesdienst mit der evangelischen Pastorin Uta Brahms – geplant ist gegen 11 Uhr – ist die offizielle Eröffnung des Marktes angedacht. (Lesen Sie hier: So lief der Bauernmarkt 2018 in Ganderkesee.)

„Wir werden deutlich mehr Anbieter haben, als im letzten Jahr“, sagte der Leiter des Ganderkeseer Raiffeisenmarktes, Maik Seeger, am Montag. 35 Aussteller werden ihre Artikel präsentieren – oder hoffen auf mutige Interessierte, die mitmachen. So wird zum ersten Mal massiger Maschinen-Bulle aufgestellt, der laut Seeger nur darauf wartet, gezähmt zu werden.

Nach einer kleinen Pause ist dazu in diesem Jahr auch wieder ein Menschenkickerturnier geplant, zu dem sich bereits etliche Teams angemeldet haben. Der Raiffeisenmarkt selbst präsentiert sich mit einem Schnäppchenmarkt, bei dem Überschusswaren aller Genossenschaftsmärkte des Hunte-Weserbezirks angeboten werden.

Kreativ-Kulinarisches Angebot bei den Landfrauen

Kreativ-kulinarisch geht es an den Ständen der Landfrauen zu. Traditionsgemäß bieten die „fleißigen Bienen“ selbstgebackenen Stuten an und kümmern sich um das das Bauernmarkt-Café, dessen Erlös verschiedenen sozialen Einrichtung der Gemeinde zu Gute kommen wird. Aber auch Dekoratives und Nützliches wie Haus- und Gartendeko aus natürlichen Materialen, Schmuck, Grußkarten, Outdoorkissen aus Wachstuch oder Patchwork-Accessoires werden von ihren Mitgliedern angeboten.

Ganderkeseer Landwirtschaft beim Bauernmarkt vertreten

Vertreter der hiesigen Landwirtschaft wiederum zeigen ihre Auswahl an Kartoffeln (Hof Moorschlatt) oder Kürbissen („Kürbiskönig“ Manfred Brumund, Tungeln) oder bieten Wurstwaren von schottischen Highlandrindern an (Gerold Lintelmann, Adelheide). Hof Schwarting verkauft Hofladen-Waren wie Brot im Glas und selbstgemachte Hühnerbrühe und brät frisch vor Ort – sofern die hofeigene Hühnerschaft die Unterstützung zusichert – glückliche Spiegeleier. (So sah es beim ersten Bauernmarkt in Ganderkesee aus.)

Dazu gibt es von Höfen und Anbietern der Region Leckeres aus Ochsenfleisch, Bratwurst aus Büffelfleisch und Wild oder auch Kartoffelpuffer und Fischbrötchen. Milchprodukte von der Kuh hat das Melkhus Bergedorf im Gepäck, Gutes aus der Milch von Schaf und Ziege gibt es bei der Hofkäserei der Familie Haverkamp aus Hude-Hurrel. Dazu bieten Obstbauern aus dem Alten Land unter anderem Äpfel und Pflaumen an.

Trend geht zu regionalen Produkten

Der Trend zu regionalen und selbstgemachten Produkten ist inzwischen also auch beim Bauernmarkt angekommen. „Das Interesse ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen“, hat Elisabeth Westphal, Mitvorsitzende der Landfrauen, beobachtet. Dazu runden Programmpunkte wie das Waldinfomobil der Ganderkeseer Jäger oder die Fahrten auf den historischen Traktoren der „Frünn van de ole Landmaschin“ aus Vielstedt das Angebot ab. Ein Wackelkandidat bleibt dann nur noch das Wetter. Cord Schütte vom Landvolkvorstand: „Ist das gut, wird es mit Sicherheit brechend voll.“