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Umbauarbeiten im Rathaus Bürgerbüro in Ganderkesee noch rund eine Woche Baustelle

Von Dirk Hamm | 26.08.2019, 20:46 Uhr

Derzeit läuft die Umgestaltung des Bürgerbüros im Ganderkeseer Rathaus auf Hochtouren. Ein paar Tage gibt es noch Einschränkungen.

Auch über die Rückseite kommen Bürger, die eine wichtige Erledigung im Rathaus tätigen wollen, zum Ziel: Aufgrund der seit Anfang vergangener Woche laufenden Umbauarbeiten im Bürgerbüro im Rathaus Ganderkesee kann der Haupteingang an der Mühlenstraße vorübergehend nicht benutzt werden. Absperrband und ein Aufsteller versperren den Zutritt.

Noch ein paar Tage Geduld

Wie lange dieser Zustand andauern wird, vermag Gemeindesprecher Hauke Gruhn auf Anfrage nicht auf den Tag genau zu sagen. Rund zwei Wochen waren für den Umbau veranschlagt. „Derzeit laufen die Arbeiten auf Hochtouren“, sagt Gruhn. Wenn die Hauptarbeit beendet ist, müsse noch etwas Zeit für die Säuberung der Baustelle und die Wiederinbetriebnahme der Technik im renovierten Bürgerbüro eingeräumt werden. „Im Laufe der kommenden Woche wird es fertig sein“, so Gruhn.

Somit müssen sich Rathausbesucher noch gut eine Woche lang auf Einschränkungen einstellen. So ist die Kfz-Zulassung vor Ort derzeit nicht möglich. Wer sein Auto jetzt anmelden möchte, muss auf die Zulassungsstellen in Hude oder Wildeshausen ausweichen.

Notausgang wird vorübergehend zum Eingang

Generell ist der Betrieb des Bürgerbüros aber auch während der Umbauarbeiten gewährleistet. Dazu ist im Trakt, in dem ansonsten die Fahrzeugzulassungen abgewickelt werden, vorübergehend ein improvisierter Empfangsbereich mit einem kleinen Infotisch eingerichtet worden.

Der Zutritt ist über den Notausgang möglich, der kurzerhand zum Eingang des Bürgerbüros umfunktioniert wurde. Ein paar Meter weiter kann das Rathaus durch den Hintereingang betreten werden. Eine weitere Zutrittsmöglichkeit bietet der Eingang des benachbarten Gebäudes, das auch den Ratssaal beherbergt.

„Wie eine Trutzburg“, so beschreibt Hauke Gruhn die Wirkung der bisherigen Gestaltung des Bürgerbüros. Künftig solle sich dort alles heller und moderner präsentieren. Der neue, runde Empfangstresen wird laut Gruhn anders als das beschädigte Vorgängerstück barrierefrei gestaltet sein und in den Raum hineinragen.

Davon verspricht man sich im Rathaus auch eine verbesserte Übersichtlichkeit: „Dann wissen die Bürger sofort, wo sie hinmüssen. Die Besucher sind oft daran vorbeigelaufen.“ Im Zuge der Renovierung wird zudem ein neues Lichtkonzept umgesetzt, das den Empfangsbereich freundlicher und einladender erscheinen lassen soll