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Erste Sohlplatte schon gegossen Endlich Baustart für Häuslebauer in Bookholzberg-Bargup

Von Thomas Deeken | 24.01.2019, 21:30 Uhr

Nach wochenlangen Verzögerungen ist jetzt das Signal für diejenigen gekommen, die im Baugebiet Bookholzberg-Bargup ein eigenes Haus bauen wollen: Es kann losgehen – wenn die Minusgrade es denn zulassen.

Gute Nachrichten für alle diejenigen, die sich im Baugebiet Bookholzberg-Bargup ihren Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen wollen: Nach wochenlangen Verzögerungen bei den Erschließungsarbeiten, die es unter anderem wegen des extrem hohen Grundwasserstands gegeben hatte, kann es für die Häuslebauer jetzt losgehen. "Wer will, kann bauen", sagt Oliver Fleddermann, Geschäftsführer des Huder Bauunternehmens Hermann Tönjes, der für die Vermarktung der Flächen westlich des inzwischen in Betrieb genommenen Kindergartens zuständig ist.Und auch Heiko Hafemann, Geschäftsführer von Hafemann-Bauträger in Bookholzberg, betont: "Wir können anfangen." Der Haken dabei: Wegen der frostigen Temperaturen verschieben sich die Pläne einiger Bauherren derzeit erneut.

Auf einem Grundstück Sohlplatte gegossen

Dabei hatte Hafemann im östlichen Teil am Steenpadd, wie der Weg künftig heißen wird, bereits losgelegt und auf dem äußersten Grundstück die Sohlplatte gegossen. Wegen des Wetters seien allerdings keine weiteren Arbeiten dort möglich.

Erdarbeiten im westlichen Bereich

Dagegen konnten im westlichen Bereich noch Erdarbeiten für ein Haus vorgenommen werden. Mit der geplanten Sohlplatte wird es wegen der Minusgrade dort aber vorerst nichts, hieß es vor Ort. Dort sind bereits seit Monaten alle Grundstücke verkauft.

Es gibt noch freie Grundstücke

Im Gegensatz dazu können Bauwillige bei Hafemann noch Flächen erwerben. Von den 38 Grundstücken in einer Größe von 700 bis rund 860 Quadratmeter, auf denen Einfamilien- und Doppelhäuser entstehen sollen, sind laut Bauträger acht Grundstücke verkauft und zahlreiche reserviert. Darüber hinaus sind noch einige Flächen zu haben. Der Preis pro Quadratmeter: 146 Euro, voll erschlossen und ohne weitere Maklergebühren. Eine aktuelle Übersicht gibt es auf der Homepage des Unternehmens unter www.hafemann-bautraeger.de/index.php/neubaugebiet. Dem Unternehmenschef zufolge wird dieser Plan regelmäßig aktualisiert.

GSG hat drei Grundstücke gekauft

Neues gibt es inzwischen auch bei den bis zu knapp 1000 Quadratmeter großen Flächen, auf denen Mehrfamilienhäuser vorgesehen sind. So hat die Bau- und Wohnungsgesellschaft GSG Oldenburg nach Angaben von Hafemann drei Grundstücke gekauft. Das bestätigt auch Jens Freymuth, Prokurist und Abteilungsleiter Marketing und Vertrieb bei der GSG. Geplant seien dort 15 Wohneinheiten, möglichst zu 100 Prozent im geförderten Wohnungsbau. Für die Wohnungen sollen Mieter, so das Ziel, später 5,60 Euro pro Quadratmeter zahlen.

Mietshaus und Reihenhaus?

Derzeit gebe es den Plan, auf den drei nebeneinander gelegenen Flächen im Eingangsbereich zum Baugebiet ein Mehrfamilienhaus mit sechs Wohneinheiten sowie eine Reihenhausanlage mit neun Wohneinheiten zu bauen.Darüber führe er derzeit Gespräche mit der Gemeinde, informiert Freymuth. Denn diese Idee würde vom geltenden Bebauungsplan für dieses Gebiet abweichen. Das heißt: Der Plan müsste mit Zustimmung der Politik geändert werden. Erst danach lasse sich sagen, wann die GSG mit ihren Projekten beginnen könne.Näheres wollte der GSG-Prokurist nicht sagen. Nur so viel: Ein Reihenhaus, möglicherweise mit kleinem Gärtchen, sei optisch attraktiver und interessant für Familien mit kleinen Kindern.

Zwei Flächen für Mietshäuser noch frei

Was auf den anderen beiden Flächen, die für Mietshäuser vorgesehen sind, passieren soll, ist laut Hafemann noch offen. Es gebe zwar Interessenten und es würde auch schon Gespräche geben. Sein Hauptaugenmerk liege derzeit aber auf der Vermarktung und dem Bau der Einfamilien- und Doppelhäuser.

Wenige Gespräche zum Mischgebiet

Nichts Neues gibt es außerdem für die als Mischgebiet ausgewiesene Fläche vor der Kindertagesstätte, auf der ursprünglich mal Netto mit einem Verbrauchermarkt Interesse gezeigt, aber nach langen Diskussionen in der Bevölkerung und der Politik wieder einen Rückzieher gemacht hatte. "Es gibt derzeit zwar Gespräche, aber leider nur wenige", bedauert Hafemann.