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Neues Angebot in der Notfallversorgung Johanniter sind ab sofort auch in Hude präsent

Von Thorsten Konkel | 18.02.2019, 16:11 Uhr

Die Johanniter sind seit vielen Jahren im Landkreis Oldenburg aktiv, jetzt haben sie auch in Hude einen Ortsverband gegründet.

„Wir müssen einen Bedarf erkennen, und wir wollen uns willkommen fühlen. Beides ist hier in Hude der Fall“, hat Wilfried Barysch, Mitglied im Vorstand des Regionalverbands Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe, am Sonntag beim Festempfang im Kulturhof in Hude betont.

Als 21. Ortsverband im Regionalverband Weser-Ems wird der Huder Standort der Johanniter künftig vom Ortsbeauftragten Andreas Feige geführt.

1962 ersten Krankenwagen für Ahlhorn angeschafft

Bereit 1962 hatte der Ortsverband Ahlhorn einen ersten Krankenwagen angeschafft und damit nach eigenen Angaben den Grundstein für den Rettungsdienst im Kreis Oldenburg gelegt.

In Großenkneten betreiben die Johanniter ein Pflegebüro, in Wildeshausen einen Hort und ein Beratungsbüro für sozialen Dienstleistungen und in Hude seit mehr als einem Jahr eine Rettungswache.

Als dann die Frage kam, ob die Johanniter auch ein ehrenamtliches PSNV-Team (Psychosoziale Notfall-Versorgung) aufbauen können, war der Schritt zur Gründung eines Ortsverbands nur noch sehr kurz.

„Wir hatten jetzt nicht nur eine hoch motivierte Gruppe engagierter Ehrenamtlicher in Hude, wir hatten auch jemanden, der sagte: ‚Ich finde toll, was hier gerade in Hude passiert“, berichtete Barysch.

Unterstützt wird Andreas Feige von den Dienststellenleiter des Ortsverbands Ahlhorn, Martin Gobert, sowie den Ortsbeauftragten der Ortsverbände Delmenhorst und Stedingen, Marcel Colter und Diether Liedtke, die alle beim Empfang dabei waren und mit ihrer Erfahrung Andreas Feige beraten werden.

Für Politik und Verwaltung der Gemeinde sei wichtig, dass es keine Konkurrenz der Organisationen untereinander gibt, denn Wettbewerb im Leisten von Hilfe dürfe es nicht geben, betonte Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew.