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Aus Delmenhorst übergesiedelt SR Schweißtechnik endgültig in Grüppenbühren angekommen

Von Thomas Deeken | 23.02.2019, 12:41 Uhr

Jetzt ist die Firma SR Schweißtechnik komplett im Gewerbegebiet Ganderkesee-West angekommen. Das Unternehmen wurde in Delmenhorst gegründet, wollte dort eigentlich auch bleiben, hatte aber laut Geschäftsführer Christian Schütze kein geeignetes Grundstücksangebot erhalten.

Das Unternehmen SR Schweißtechnik ist endgültig am neuen Standort im Gewerbegebiet Ganderkesee-West in Grüppenbühren angekommen. Darauf hat Geschäftsführer Christian Schütze jetzt hingewiesen, der seinen Betrieb 2010 gemeinsam mit seinem Partner Alexander Reichel in Delmenhorst gegründet hatte. Gab es damals noch "eine kleine Bretterbude", so hat sich die Firma inzwischen gemausert: Auf einer Grundstücksfläche von rund 1800 Quadratmetern ist eine 400 Quadratmeter große Stahlhalle mit Bürotrakt entstanden.

Handel mit Schweißzusatzwerkstoffen

Das Unternehmen handelt Schütze zufolge mit Schweißzusatzwerkstoffen und -zubehör für Maschinen- und Anlagenbau, Stahl-, Schiff- und Sonderbau. Dabei bietet es die gesamte Palette von der Schweißschutzausrüstung bis hin zum Schweißgerät an. „Und dafür brauchen wir ein großes Lager“, sagt der 36 Jahre alte Schortenser aus dem Landkreis Friesland, der jetzt rund 80 Tonnen Schweißzusatzwerkstoffe lagern kann. "Wer meinen Partner und mich kennt, weiß allerdings, dass wir noch lange nicht am Ende sind", sagt Schütze, der sich schon jetzt vorstellen kann, in der Zukunft die Lagerkapazität weiter auszubauen.

Service-Werkstatt und Gase

Mit im Unternehmen integriert ist eine eigene Service-Werkstatt, für die Reichel zuständig ist. "Schweißgeräte sämtlicher Hersteller werden hier genau unter die Lupe genommen und auf Herz und Nieren geprüft", informiert Geschäftsführer Schütze. Darüber hinaus ist die SR Schweißtechnik in diesem Jahr in den Bereich Gase eingestiegen. "Als Vertriebsstützpunkt der Air Liquide haben nun auch Unternehmen die Chance, auf kurzem Weg ihre Gase von uns zu beziehen", erläutert der Firmenchef.

Probleme mit Delmenhorst

Große Wellen hatte der geplante Umzug aus Delmenhorst bereits im Sommer vergangenen Jahres geschlagen. Denn eigentlich habe die Firma in Delmenhorst bleiben wollen, aber kein geeignetes Grundstück angeboten bekommen, so Schütze damals. Die Delmenhorster Wirtschaftsförderungsgesellschaft sei damals "sehr träge, langsam und unflexibel" gewesen, sodass sich die Geschäftsführung entschlossen habe, in die Gemeinde Ganderkesee überzusiedeln.