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Polizeibeamte stoppen Weiterfahrt Sattelzüge ohne Erlaubnis am Sonntag im Kreis Oldenburg auf Tour

Von Thomas Deeken | 06.05.2019, 17:04 Uhr

Gleich drei Verstöße gegen das Sonn- und Feiertagsfahrverbot haben Beamte der Autobahnpolizei Ahlhorn am Sonntag im Bereich des Landkreises Oldenburg festgestellt. Sie kontrollierten bei Wildeshausen und auf der Autobahn 1.

Gleich drei Verstöße gegen das Sonn- und Feiertagsfahrverbot haben Beamte der Autobahnpolizei Ahlhorn am Sonntag im Bereich des Landkreises Oldenburg festgestellt. Sie kontrollierten bei Wildeshausen und auf der Autobahn 1.

Von Spanien nach Norwegen auf Tour

Um 10.20 Uhr wurde nach Angaben der Polizei ein polnischer Sattelzug, der auf der Wildeshauser Straße in Richtung Anschlussstelle Wildeshausen-West unterwegs war, näher unter die Lupe genommen. Der 33-jährige Fahrer aus Polen konnte keine Ausnahmegenehmigung vorlegen, die ihn vom Fahrverbot befreit hätte. Er sollte Ladung von Spanien nach Norwegen transportieren.

Spanier ohne Ausnahmegenehmigung

Gegen 11.30 Uhr fiel den Beamten ein spanischer Sattelzug auf der A 1 im Bereich der Gemeinde Dötlingen auf. Der 45-jährige portugiesische Fahrer war mit seiner Ladung von Spanien in Richtung Schweden auf Tour. Auch er hatte für diese Fahrt keine Ausnahmegenehmigung.

Auf Fahrt nach Norwegen erwischt

Um 17.30 Uhr kontrollierten die Beamten einen niederländischen Sattelzug, der im Bereich der Gemeinde Harpstedt auf der A 1 in Fahrtrichtung Bremen unterwegs war. Auch in diesem Fall konnte der 21-jährige Fahrer aus den Niederlanden keine Ausnahmegenehmigung für seine Fahrt von Belgien nach Norwegen vorlegen.

Weiterfahrt untersagt

In allen drei Fällen wurde die Weiterfahrt bis 22 Uhr untersagt. Keiner der Sattelzüge beförderte frische Erzeugnisse mit kurzem Haltbarkeitsdatum, dessen Transport vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot ausgenommen gewesen wären. Gegen die verantwortlichen Firmen mit Sitz in Polen, Spanien und den Niederlanden wurden Vermögensabschöpfungsverfahren eingeleitet. Das heißt: Die Gewinne, die durch die wettbewerbswidrigen Fahrten erzielt werden sollten, werden im Rahmen des weiteren Verfahrens als Geldbuße durch den Landkreis Oldenburg festgesetzt und müssen durch die Unternehmen bezahlt werden.