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Bürgerinfomarkt in Delmenhorst Auch Ganderkesee informiert über Variantenvergleich der B212neu

Von Thomas Deeken | 09.05.2019, 17:39 Uhr

In Delmenhorst gibt es am Mittwoch, 15. Mai, einen Bürgerinformationsmarkt zum Variantenvergleich der Bundesstraße 212 neu. Dabei ist auch die Gemeinde Ganderkesee mit einem Stand vertreten.

Bei den Bürgerinformationsveranstaltungen zum Variantenvergleich der Bundesstraße 212 neu von Harmenhausen bis zum Anschluss an die Autobahn 281 in Bremen, die Mitte Mai in Delmenhorst und Lemwerder stattfinden, wird auch die Gemeinde Ganderkesee mit einem Stand vertreten sein. Darauf weist Gemeindesprecher Hauke Gruhn hin. Über den Stand aus Ganderkesser Sicht informieren voraussichtlich Peter Meyer, Fachbereichsleiter Gemeindeentwicklung, und Reinhard Siemer vom Orts- und Heimatverein Elmeloh-Almsloh.

Infos in Delmenhorst und Lemwerder

Der Variantenvergleich der Ortsumfahrung um Deichhausen ist nach Angaben der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bis dahin abgeschlossen, sodass der Vergleich in Form eines Bürgerinformationsmarktes dargestellt werden kann. Der soll am Mittwoch, 15. Mai, in der Delmenhorster Markthalle und einen Tag später in der Milchbar der Ernst-Rodiek-Halle in Lemwerder stattfinden. Vorgesehene Dauer: 16 bis 20 Uhr.

Viele Experten stehen zur Verfügung

Interessierte Bürger müssen nicht die gesamte Zeit bei der Veranstaltung mit dabei sein.Vielmehr können sie kommen und gehen, wann sie wollen. Die Ausstellung enthält die wesentlichen Aussagen zu sämtlichen Aspekten des Variantenvergleichs. Als Ansprechpartner stehen neben den Vertretern der Gemeinde Ganderkesee unter anderem auch Vertreter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und der Straßenbauverwaltung des Landes Bremen sowie sämtliche externe Planer und Gutachter "für eine konstruktive Diskussion zur Verfügung", heißt es in einer Mitteilung der Landesbehörde.

Feedback aus Bürgerschaft erwünscht

Der Variantenvergleich soll später Bestandteil der Planfeststellungsunterlagen sein. Das Feedback aus der Bürgerschaft könne also noch einfließen.

Enorme Belastung des Schulwegs

Gegenüber unserer Zeitung hatte Fachbereichsleiter Peter Meyer betont, dass sich die Gemeinde Ganderkesee "im Raumordnungsverfahren klar für eine nördliche Trassenvariante" ausgesprochen habe. Die Verwaltung bevorzuge vor allem deshalb die Trasse nordwestlich von Deichhausen entlang der Bremer Landesgrenze, weil dadurch deutlich weniger zusätzlicher Verkehr für die Gemeinde zu befürchten sei. Bei der südlichen Alternative werde beispielsweise der Schulweg in Heide enorm belastet. Diese Befürchtung hatte Meyer auch schon im Ausschuss für Gemeindeentwicklung geäußert.

Mehr zu den Befürchtungen aus Delmenhorster Sicht lesen Sie hier.