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Bergungsarbeiten laufen Lasterunfall auf A1 verursacht Teilsperrung bei Harpstedt

Von Frederik Grabbe | 09.02.2020, 13:58 Uhr

Ein Unfall auf der A1 bei Harpstedt hat in der Nacht zu Sonntag eine hohe Schadenssumme nach sich gezogen. Autofahrer müssen sich in Richtung Osnabrück auf Behinderungen einstellen. Die Bergungsarbeiten sollen bis in den Nachmittag anhalten.

Auf mindestens 70.000 Euro schätzt die Polizei die Schadenssumme eines Unfalls, der sich am Samstag gegen 23 Uhr auf der A1 zwischen Groß Ippener und Wildeshausen-Nord ereignet hat. Den Beamten zufolge fuhr ein 35 Jahre alter Lastwagenfahrer aus Litauen in Richtung Osnabrück, als er im Sekundenschlaf mit seinem Gespann von der Fahrbahn abkam und an die Seitenschutzplanke geriet. Auf einer Länge von 60 Metern drückte der Lasterfahrer die Planke zur Seite und kippte dann in einer Böschung um.

Laut Polizei konnte der Fahrer sich selbst unverletzt aus seinem Fahrzeug befreien. Der 35-Jährige muss sich nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft einem Strafverfahren stellen. Für die Bergung des Sattelzuges richtete die Autobahnmeisterei Wildeshausen an der Unfallstelle eine halbseitige Sperrung ein. Derzeit muss der mit Stückgut beladene Sattelzug von Hand entladen werden, um den Auflieger bergen zu können. Diese Arbeiten halten zur Stunde noch an und sollen einer nach erster Schätzung gegen 14 Uhr beendet sein.

Bis zu diesem Zeitpunkt wird auch die Sperrung des Hauptfahrstreifens aufrecht erhalten. Der Sachschaden wird von der Polizei bislang "vorsichtig auf mindestens 70.000 Euro" geschätzt.