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Neues Leben in alten Gemäuern So sichert der Nordenholzer Hof langfristig seine Zukunft

Von Thorsten Konkel | 24.01.2019, 12:39 Uhr

Als „Genuss-Botschafter“ hat das Team der Gastronomie Nordenholzer Hof auf der in Berlin stattfindenden Internationalen Grünen Woche (IGW) für sich und die Gemeinde Hude geworben.

Beim Zukunftsforum „Neues Leben in alten Gemäuern“ auf der noch bis zum 27. Januar 2019 laufenden Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau präsentierte die Huder Delegation das Konzept des Huder Vorzeige-Gastronomiebetriebes. Während Heiko Aschenbeck als Investor des Anwesens die bauliche Idee, alte Gebäudesubstanz zu erhalten, fachgerecht zu restaurieren und eine Idee für eine nachhaltige und zukunftsorientierte zu Nutzung entwickeln, füllte das Gastronomie-Team das Konzept mit Leben.

Kochshows und Events

Bei zwei Kochshows stellten Geschäftsführer Michael Niebuhr, Küchendirektorin Alexandra Ataew und Beilagenkoch Patrick Skrzetuszewski das Motto „Ihr Gaumen wird Augen machen“ unter Beweis. Die Eventplanerinnen Sara Michel und Inessa Anodina führten den Nordenholzer Hof als stilvollen Ort für Partys, Hochzeiten und hauseigene Veranstaltungen vor.

„Wir hatten viele nette Gespräche und durften interessante Menschen kennenlernen“, zieht Michael Niebuhr eine positive Bilanz. Für das Team der gehobenen Gastronomie bot die Grüne Woche zudem die perfekte Gelegenheit, ihr jüngstes „Kind“ vorzustellen: Im Mai soll auf dem Gelände ein Hotel eröffnet werden. „Erste Anfragen, etwa aus der Schweiz, haben wir bereits“, freut Niebuhr sich. Im Jahr 2012 hatte der Huder Investor Heiko Aschenbeck den damaligen „Nordenholzer Krug“, eine traditionsreiche Schankwirtschaft, gekauft, renoviert und um mehrere historische Gebäude erweitert, die an anderen Standorten der Region abgetragen und dort originalgetreu wieder aufgebaut wurden.

Über die Grenzen der Metropolregion Oldenburg-Bremen bekannt

Mittlerweile ist der Nordenholzer Hof als hervorragendes Restaurant und als edle Event-Location weit über die Grenzen der Metropolregion Oldenburg-Bremen hinaus bekannt.

Im Juli 2014 wurde in dem alten, von Tweelbäke nach Nordenholz verpflanzten Bauernhaus, das Aschenbeck eigentlich zu Wohnzwecken errichten lassen hat, die erste Hochzeit gefeiert. Nur fünf Monate später wurden in der alten Gaststätte die ersten Restaurantgäste bewirtet. 2016 kam die Scheune dazu, die auf einem Weinkeller im Untergrund steht. 15 Vollzeit- und 45 Teilzeitkräfte kümmern sich ums Wohl der Gäste.