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Konzertreihe in Ganderkesee So spricht der Verein Rathauskonzerte gezielt Ältere an

Von Thorsten Konkel | 18.01.2019, 13:30 Uhr

Zum 77. Ganderkeseer Rathauskonzert, am Sonntag 27. Januar, wird der Verein Rathauskonzerte erstmals ein neues Format ausprobieren.

„Weil es immer wieder Rückmeldungen gerade von älteren Konzertbesuchern gab, dass im Winter Abendtermine nicht so angenehm zu besuchen seien, wird erstmalig das Format einer Matinée realisiert“, kündigt Stefan Lindemann, Vorsitzender des Vereins, an.

Beginnen wird das 77. Konzert der Reihe im Lichthof des Rathauses bereits um 11.30 Uhr. Versprochen wird eine gute Stunde kurzweilig-abwechslungsreicher Musik. „Wir freuen uns, mit dem Cellisten Daniel Sorour einen Rathauskonzert-erfahrenen Musiker wieder zu Gast zu haben“, betont Lindemann. Am Klavier begleitet wird er von Ninon Gloger.

Programm der frühen Uhrzeit angepasst

Der frühen Uhrzeit angemessen soll es ein eher leichtes Programm geben. „Mit der F-Dur-Sonate von Johannes Brahms steht zwar ein relevantes Werk auf dem Programm, es ist aber geprägt von der Leichtigkeit und Freude der Sommermonate 1886, als Brahms am Thuner See in der Schweiz weilt und diese Sonate komponierte“, erläutert Lindemann musikgeschichtliche Details.Es folgt „Fratres“, eines der zentralen Werke des estnischen Komponisten Arvo Pärt.

Ein sehr ruhiges, meditatives Werk, bei dem sich die Akkorde in stetiger Wiederholung langsam verändern, umrahmt von einigen sanft atmenden Melodien.

Mit der „Suite Popular Espagnola“ von Manuel de Falla erobert dann aber spanisches Temperament das Rathaus. Zum Abschluss gibt es noch südamerikanisches Tangofeeling mit „Tres Tangos“ von Astor Piazolla.

Karten gibt es vor Ort zum Preis von 15 Euro und acht Euro, je nach Sitzplatzkategorie. Mitglieder zahlen 13 beziehungsweise sieben Euro Eintritt. konk