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350.000 Euro Schaden Sattelzug brennt bei Wildeshausen aus – A1 wieder freigegeben

Von dpa, Eyke Swarovsky und Kai Hasse | 06.08.2019, 22:00 Uhr

Ein brennender Sattelzug auf der A1 bei Wildeshausen hat am Dienstagabend für eine Vollsperrung und einen Großeinsatz gesorgt. Niemand wurde verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.

Holzlatten hatte ein Sattelzug geladen, der am Dienstagabend auf der A1 auf der Fahrbahn Richtung Hamburg bei Wildeshausen in Brand geraten ist. Der Fahrer, ein 79-jähriger Portugiese, konnte sich retten, niemand wurde verletzt. Die A1 war bis Mittwochmorgen gesperrt. Betroffen waren die Spuren in Fahrtrichtung Hamburg.

Sattelzug brennt komplett aus

Der Alarm ging um 18.48 Uhr bei der Autobahnpolizei Ahlhorn ein, wie es von dem Kommissariat am Abend hieß. Der Sattelzug des Mannes, der den Laster unverletzt verlassen konnte, brannte komplett aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten die Flammen bereits auf die umliegende Vegetation übergegriffen. RUnd 500 Quadratmeter mussten gelöscht werden.

Ausweichstrecke schnell überfüllt

Für die aufwendigen Lösch-, Abschlepp- und Reinigungsarbeiten musste die A1 ab der Anschlussstelle Wildeshausen West bis circa 4 Uhr morgens gesperrt werden. Von dieser Abfahrt führte die Umleitung über die B213 Richtung Wildeshausen und weiter Richtung Delmenhorst. Die Ausweichstrecke war jedoch schnell komplett überfüllt.

Der Rauch des Brandes beeinträchtigte wegen ungünstigem Wind zeitweise auch die Gegenfahrbahn, weshalb die Fahrer in Richtung Osnabrück ebenfalls gewarnt wurden.

Schäden an der Fahrbahn

Der Seitenstreifen wird im Bereich der Einsatzstelle noch gesperrt bleiben. Aufgrund von Fahrbahnschäden wird die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit in diesem Bereich zunächst auf 60 km/h herabgesetzt. Der insgesamt entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 350.000 Euro. Eingesetzt waren die Feuerwehren Wildeshausen, Ahlhorn, Düngstrup und Dötlingen mit einem großen Aufgebot von insgesamt 95 Personen und 18 Fahrzeugen.