Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

900000-Euro-Geschäft in Hude Details für Marienhude-Verkauf weiter strittig

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 11.04.2016, 17:30 Uhr

Investor Blinkfüer und die Gemeinde Hude sind sich beim Verkauf des Hauses Marienhude noch nicht einig. Letzte Details sollen in Kürze geklärt sein.

Die Gemeinde Hude und die Firma Blinkfüer ringen seit Monaten um beiderseits akzeptable Vertragsbedingungen für den Verkauf des Hauses Marienhude. Nachdem Bürgermeister Holger Lebedinzew berichtet hatte, dass noch einige Details geklärt werden müssen, hat der Gemeinderat das Thema am Donnerstag der vergangenen Woche von der Tagesordnung genommen. Der Bürgermeister hofft, dass der Vertragsentwurf bis Donnerstag, 21. April, so weit in trockenen Tüchern ist, dass der Verwaltungsausschuss einen Ratsbeschluss vorbereiten kann. Vom Rat abgesegnet werden könnte das Geschäft dann in der Ratssitzung am 16. Juni oder in einer Sondersitzung davor.

900000-Euro-Geschäft

Wie berichtet, will Blinkfüer die denkmalgeschützte Villa mit großem Parkgrundstück für über 900000 Euro erwerben. Die Villa und das Kutscherhaus sollen für Tagespflege, Wohnen für Behinderte und Kulturveranstaltungen hergerichtet werden. Die Preisgabe eines Teils des Grundstücks für Neubauten sollen die Finanzierung absichern. Die vom Rat vorgegebenen Bedingungen machten die Formulierung des Vertrags nicht einfach, sagt Bürgermeister Lebedinzew.