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1. September 1939 SPD Senioren gedenken Kriegsopfern in Ganderkeseer

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 01.09.2017, 15:08 Uhr

Am 78 Jahrestag des Zweiten Weltkrieges, an dessen Ende ganz Europa in Trümmern lag, haben die Mitglieder der SPD AG 60 plus und Jusos auf dem Friedhof an der Ganderkeseer Kirche St. Cyprian und CorneIius den Opfern von Krieg, Verfolgung und Vertreibung gedacht, dabei aber auch vor einem Wiedererstarken des Militarismus gewarnt.

Am 1. September 1939 entfachte Deutschland einen Krieg, der mehr als 60 Millionen Menschen das Leben kostete. Zu Ende war der Krieg am 8. Mai 1945. Im Landkreis Oldenburg dauerten die letzten Kämpfe bis zum 1. Mai in Wardenburg.

„Blutspur bis in unseren Landkreis“

„In jeder der acht Kreis-Kommunen weisen Kreuze wie diese, vor denen wir hier stehen, eine Blutspur von Stalingrad bis in unseren Landkreis“, betonte der SPD AG-Vorsitzende Hermann Bokelmann an den Soldatengräbern.

„Nicht wegschauen“

Der SPD-Landtagsabgeordnete Axel Brammer warnte davor, dass die internationale Staatengemeinschaft angesichts neuer Bedrohungen und aktueller Konflikte nicht nur zuschauen sollte, er blieb dabei aber vage: „Das ist wie beim III. Reich, da haben auch alle nur zugeschaut“.