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100 Gäste Quizabend der Plattdeutschen Theatergruppe Falkenburg

Von Frederik Grabbe | 15.03.2015, 13:46 Uhr

In Ganderkesee trennt die Autobahn einige Ortsteile. Grund genug, beim Such-Quiz der HaFa-Plattform in Falkenburg mit der Frage nach der Herkunft aufzuwarten.

Der Tipp des Abends lautete: „50 Prozent der gesuchten Personen sind tot.“ Auch wenn dieser Hinweis korrekt war, eigentlich war er eine von mehreren, verbalen Nebelkerzen, mit denen Moderator Ralf Meyer im Falkenburger Schützenhaus am Samstagabend das Rateteam beim Quiz der HaFa-Plattform der plattdeutschen Theatergruppe Falkenburg verwirrte. Zudem gab es zahlreiche Sketche, die vor mehr als 100 Gästen aufgeführt wurden.

„Machst du Marmelade ein?“

Das Rateteam hatte es nicht leicht. Beim Quiz „Wat bün ik“ führte eine dem Team unbekannte Dame vor, welche Handbewegung typisch für ihre Tätigkeit ist: Irgendwas mit über die Hand stülpen, so viel wurde aus der Geste deutlich. Dass es sich um die Swing-Golferin und europäische Meisterin Martina Wolf handelte, die sich einen Handschuh überzog, das war eine eindeutig zu harte Nuss, die das Rateteam zu knacken hatte. Allerdings gingen Fragen wie „Kann ich deine Tätigkeit in Anspruch nehmen?“ oder „Machst du Marmelade ein?“ so gar nicht in Richtung Ballsport.

Bürgermeisterinnen-Gatte bleibt unentdeckt

Bei der Variante „Wer bün ik“ wurde es ebenfalls schwer: Mit verdeckten Augen hatte das Team bekannte Personen aus der Gemeinde zu erraten. Die Person selbst gab per „Jo“- oder „Nee“-Schild dem Publikum vor, wie es vertretungsweise zu antworten hatte. Das Team schien erst auf einem guten Weg („Kennst du die alle hier?“, „Jo“, „Na, dann kann es ja nicht so schwer sein“). Doch Hans-Hermann Klaas, Gatte der Bürgermeisterin, erriet es nicht. Schneller wurden Karin Bellers, langjährige Landfrauen-Vorsitzende, oder Harro Schulze, Bauer und ehemaliger Schützenkönig aus Falkenburg, ermittelt.

Tipps als Täuschungsmanöver

Eine beliebte Frage unter den Quizteilnehmer war: „Kommst du von südlich der Autobahn?“ Denn von südlich der Autobahn, der A 28, kamen sie, die Vertreter von Falkenburger und Habbrügger Vereinen. Doof nur, wenn Kandidaten aus Bayern kommen, oder es zumindest vorgeben: Die Schützenvertreter Heino Brackhahn und Markus Flügger hatten sich als Margot und Maria Hellwig verkleidet, samt bayerischer Tracht und blonder Perücke. Der Hinweis, 50 Prozent des Duos seien tot, halb übrigens nicht weiter. Die Einnahmen des Abends kommen der Grundschule Habbrügge zugute.