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100.000 Euro Schaden Massenkarambolage auf der A1 bei Harpstedt

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 07.11.2017, 14:26 Uhr

100.000 Euro Sachschaden, diverse zerstörte Fahrzeuge und ein zehn Kilometer langer Stau sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Montagnachmittag auf der A1 bei Harpstedt zugetragen hat.

Nach Angaben der Autobahnpolizei waren bei dem Unfall am Montag um 15.25 Uhr auf der A1 zwischen dem Autobahndreick Stuhr und der Anschlussstelle Groß Ippener in Fahrtrichtung Osnabrück drei Sattelzüge und ein Kleintransporter mit Anhänger beteiligt. Zur Unfallzeit hatte sich vor der Anschlussstelle Groß Ippener in Richtung Osnabrück ein Stau gebildet.

Stauende übersehen

Nach Zeugenaussagen erkannte der Fahrer eines Sattelzuges das Stauende zu spät und fuhr trotz eingeleiteter Bremsung auf einen weiteren Sattelzug auf. Durch die Wucht des Anstoßes wurde der zweite Sattelzug auf einen vor ihm befindlichen Kleintransporter mit Anhänger und der Transporter wiederum auf einen Sattelzug geschoben.

Alle Insassen unverletzt

Der 41-jährige Unfallverursacher und die drei weiteren Kraftfahrer blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstanden Schäden in Höhe von etwa 100.000 Euro.

Zehn Kilometer Stau

Obwohl für die Bergungsarbeiten keine Vollsperrung erforderlich war, staute sich der Verkehr auf einer Länge von mehr als zehn Kilometern. Die von der Autobahnmeisterei Wildeshausen eingerichtete Sperrung des rechten Fahrstreifens wurde nach dem Abtransport der beschädigten Lastzüge und der Reinigung der durch ausgelaufenes Motoröl stark verunreinigten Fahrbahn um 21.50 Uhr aufgehoben.

Folgeunfall mit verletzter Frau

Bei einem Folgeunfall, der sich gegen 16.10 Uhr rund 1,5 Kilometer vor dem Autobahndreieck Stuhr in Richtung Osnabrück ereignete, fuhr ein 37-jähriger Autofahrer am Stauende auf den Wagen einer 21-jährigen Frau auf. Die 21-jährige wurde leicht verletzt.