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17.000 Puten getötet Geflügelpest bricht erneut in Großenkneten aus

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 21.03.2017, 17:10 Uhr

Jetzt ist es amtlich: Nach einigen Wochen ohne erneuten Ausbruch ist die Geflügelpest am Dienstag in den Landkreis Oldenburg zurückgekehrt.

Untersuchungen im Friedrich-Löffler-Institut haben den Verdacht des Kreis-Veterinäramts bestätigt, dass die Geflügelpest in den Landkreis Oldenburg zurückgekehrt ist. Rund um die Putenställe in der Großenkneter Bauerschaft Halenhorst, in denen am Dienstag 17000 Tiere vorsorglich getötet wurden, sind mit Wirkung von Donnerstag, 23. März, 0 Uhr, ein Sperrbezirk mit mindestens drei Kilometern Radius und ein Beobachtungsgebiet mit mindestens zehn Kilometern Radius festgesetzt worden. Das Beobachtungsgebiet reicht von Wardenburg und Sandkrug im Norden über Huntlosen im Osten bis Ahlhorn im Süden. Weiter westlich schließen sich Sperr- und Beobachtungsgebiete um Herde der Geflügelpest im Landkreis Cloppenburg an.

Siebter Pestausbruch im Kreis Oldenburg

Es ist der siebte amtlich festgestellte Ausbruch in diesem Jahr im Landkreis Oldenburg.

Dieser erneute Ausbruch der Geflügelpest liegt im bereits eingerichteten Beobachtungsgebiet nach bestätigten Seuchenausbrüchen in der Gemeinde Garrel im Landkreis Cloppenburg.

Weitere 2,3 Millionen Tiere in Gefahr

In dem Beobachtungsgebiet (samt Sperrbezirk) liegen 193 geflügelhaltende Betriebe mit rund 2,3 Millionen Tieren.

Jeder Verdacht einer Geflügelpest-Erkrankung muss weiterhin sofort dem Veterinäramt gemeldet werden.