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179 Rekruten legen Diensteid ab Feierliches Gelöbnis auf dem Ganderkeseer Festplatz

Von Thomas Deeken, Thomas Deeken | 02.11.2017, 18:12 Uhr

Zum ersten Mal seit November 2012 gab es am Donnerstagnachmittag wieder ein öffentliches Gelöbnis in 179 junge Frauen und Männer haben ihr Gelöbnis beziehungsweise ihren Diensteid abgelegt. Die Ansprachen hielten Bürgermeisterin Alice Gerken und Oberstleutnant Stephan Fey.

„Ich finde es richtig und wichtig, ein Gelöbnis mitten im Ort auf dem Festplatz auszurichten. So wird Ihre Arbeit, Ihr Einsatz, öffentlich und für die Menschen präsent und gegenwärtig. Die Bundeswehr gehört mitten in die Gesellschaft.“ Das hat Bürgermeisterin Alice Gerken am Donnerstagnachmittag beim feierlichen Gelöbnis der Rekrutinnen und Rekruten des Logistikbataillons 161 Delmenhorst und der Marineoperationsschule aus Bremerhaven auf dem Festplatz in Ganderkesee betont.

Gelöbnis vor rund 500 Besuchern

Erstmals seit November 2012 gab es wieder ein feierliches Gelöbnis in Ganderkesee – diesmal mit 179 jungen Frauen und Männern, die der Bundesrepublik Deutschland treu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer verteidigen wollen, wie die Zeitsoldaten schworen und die Freiwilligen gelobten. Außerdem mit dabei: rund 500 Besucher – unter anderem Politiker, interessierte Bürger und vor allem zahlreiche Familienangehörige.

„Hoher Stellenwert in der Gemeinde“

„Sie zeigen, dass Sie Ihre Verantwortung für unser Land ernst nehmen“, sagte die Bürgermeisterin zu den Rekruten. Daher stünden die Bürger der Gemeinde Ganderkesee der Bundeswehr dankbar und aufgeschlossen gegenüber. Die Bundeswehr genieße in der Gemeinde einen hohen Stellenwert. Darüber hinaus erklärte Gerken, an die Soldaten gewandt: „Sie sind nicht mehr die anonyme Einheit, über deren Einsätze in den Medien berichtet wird, sondern Sie sind Menschen aus der Nachbarschaft, die sich in ihrem Beruf in besonderer Weise engagieren.“

Einsatz in Mali, Nordirak, Afghanistan und Kosovo

Oberstleutnant Stephan Fey, Kommandeur des Logistikbataillons 161, freute sich über die Verbundenheit der Bevölkerung mit der Bundeswehr. Er wies darauf hin, dass Frieden und Freiheit keine Selbstverständlichkeit mehr auf der Welt seien und dass ein weltweiter Einsatz von deutschen Soldaten schon fast zur Normalität gehöre – zum Beispiel in Mali, im Nordirak, in Afghanistan und im Kosovo. Fey appellierte an die Bevölkerung, den Rekruten den Rücken für die sehr wohl durchdachte Entscheidung zu stärken. Mit einem Empfang im Rathaus endete die Gelöbnisfeier.